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Matthias Held aus Lüdenscheid lebt für Musik und Liebe

Der Musiker Matthias Held posiert lässig vor der Kamera

Matthias Held aus Lüdenscheid lebt für Musik und Liebe

Der Lüdenscheider Matthias Held war lange in der Chor- und Acapella-Szene unterwegs. Jetzt widmet er sich als Solist dem Jazz-Pop.

Matthias Held - Cat with a dragons soul

WDR 2 Musik aus dem Westen 05.07.2021 04:37 Min. Verfügbar bis 05.07.2022 WDR Online Von Helmut Brasse


Der Lüdenscheider Matthias Held betitelt seine Webseite mit "Living for Music". Das ist in seinem Fall Wirklichkeit. Er hat in den Niederlanden "Jazz/Pop Gesang" und Gesangspädagogik studiert. Lange Zeit war er als Chorleiter und Coach unterwegs und betrieb mit "Add One" eine Acapella Formation.

Aktuell lebt er seine Liebe zum Songkabarett und zum Jazz-Pop im Stil von Roger Cicero und Michael Bublé aus. Beides hat er auf seinem ersten Soloalbum "SingSuche" umgesetzt. Live tritt er mit dem Programm dieser CD meist solo an, für die CD hat er sich diverse Begleitmusiker:innen gesucht.

Fünf Fragen an Matthias Held

Warum machst du Musik?

Am Anfang: Weil ich es konnte. Später: Weil es keine Berufs-/Berufungsalternative für mich gab.  Heute: Weil es für mich die lebenserfüllendste Sache der Welt ist. Außer Liebe. Und Musik ist nichts ohne Liebe. Ich gebe den Zuhörern etwas davon und freue mich, wenn Gleiches zurückkommt.

Welchen bekannten Song hättest du gerne geschrieben?

Nur drei von vielen: "Harbor lights" (Bruce Hornsby),  "Hide in your shell" (Supertramp),  "Der Kanal" (Purple Schulz). Weil der deutsche kein Hit war, hier noch ein deutscher: "Nur ein paar Geigen" (Maybebop/Oliver Gies)

Was war bisher dein wichtigster Auftritt?

Mit Band: WDR 2 für eine Stadt vor 10.000 Menschen (in Nettetal)

Als Solist: Witzigerweise ein Livestream-Konzert in Liederbach mit Null Zuschauern - Personal vor Ort nicht mitgerechnet. Weil es das erste war.

Was musst du im Leben unbedingt noch machen?

Mehr Auftritte, ob auf großen Bühnen oder kleinen. Ein Open Air mit aufmerksamen Zuhörern, so etwas wie das Bardentreffen in Nürnberg, wäre ein Traum. Ob mit oder ohne Musik, möchte ich noch Island und die Antarktis sehen.

Was sollen alle in zehn Jahren über dich schreiben?

Hoffentlich nicht das Gleiche. Und (noch) keinen Nachruf wie bei Roger Cicero. Als Tenor wäre schön: "Er hat seinen Weg und seinen Ausdruck gefunden. Authentische Musik ohne (!) Maske."

Stand: 01.07.2021, 11:20