Live hören
Jetzt läuft: Übermorgen von Mark Forster

Für das Trio "Luah" aus Köln gibt es keine Schubladen

Die drei Musikerinnen des Trios "Luah" aus Köln

Für das Trio "Luah" aus Köln gibt es keine Schubladen

Luah - Deeply Blue

WDR 2 Musik aus dem Westen 05.10.2020 03:41 Min. Verfügbar bis 05.10.2021 WDR Online Von Luah


Das Kölner Trio "Luah" ist ein ungewöhnlicher Zusammenschluss von studierten Musikerinnen aus dem Jazz-Bereich. Die aber gleichzeitig in allen Stilrichtungen der Musik unterwegs sind, sei es Pop, Rock, Weltmusik und Folk. So entsteht eine Musik, die in keine Schublade passt.

Vor zwei Jahren haben "Luah" ihr erstes Album mit diesem speziellen Mix aufgenommen. Es geht manchmal in die Acapella-Richtung, aber auch Gitarren und Elektronik kommen zum Einsatz. Ein Konzertwettbewerb wurde bereits gewonnen. Die Corona-Pause nutzen sie für neue Songs, die sie im Netz vorstellen.

Fünf Fragen an Luah

Warum macht ihr Musik?

Musik bewegt uns, bietet einen sicheren Zufluchtsort und ein geeignetes Ventil für Emotionen. Sie ist wie eine eigene Sprache, die verbindet und die auch wir drei LUAHs sprechen. Wir sind alle mit Musik aufgewachsen und haben uns während des Jazzstudiums entschieden, auch gemeinsam Musik zu machen.

Welchen bekannten Song hättet ihr gerne geschrieben?

Das ist eine sehr schwere Frage, weil es natürlich vieeeele Songs gibt, die so toll sind. Wir nehmen stellvertretend mal den wunderbaren Song "Help Me" von Joni Mitchell. Eine geniale Sängerin, Musikerin und Komponistin, die uns auf jeden Fall alle drei und auch unsere Musik beeinflusst hat.

Was war bisher eurer wichtigster Auftritt?

Letztes Jahr im Pantheon Theater in Bonn. Wir hatten im August beim Jazztube Festival in Bonn gespielt und den Publikumspreis gewonnen, ein Folgekonzert auf der großen Bühne im Pantheon vor 200 Leuten. Mit einem sehr guten Sound noch dazu. Da fühlte man sich als Musiker*in sehr wertgeschätzt!

Was müsst ihr im Leben unbedingt noch machen?

Wir träumen von einer Tour durch Brasilien! Ich (Johanna) habe dort für 1 1/2 Jahre gelebt und wir Luahs spielen mittlerweile auch viele Songs mit brasilianischem Einfluss und portugiesischen Texten, wie man auch im Refrain von "Deeply Blue" bei der Gitarrenbegleitung und dem Shaker hören kann.

Was sollen alle in zehn Jahren über euch schreiben?

Dass wir eine Band sind, die durch ihre Musik eine ganz eigene Sparte kreiert hat. Da wir Pop mit Folk, Jazz und brasilianischer Musik mischen, entsprechen wir erstmal nicht der Norm. Für poppige Festivals sind wir zu jazzig, in jazzigen Veranstaltungshäusern sind wir zu poppig.

Stand: 05.10.2020, 20:30