"Kusko" aus Wuppertal sehnt sich nach der Lebensfreude der 80er Jahre

Der Musiker Kusko posiert elegant vor der Kamera

"Kusko" aus Wuppertal sehnt sich nach der Lebensfreude der 80er Jahre

Um gegen die "Tristheit der Coronazeit" zu kämpfen, veröffentlicht der Wuppertaler Theatermann  "Kusko" jeden Monat einen neuen Pop-Song mit Video im Internet

Kusko - Astronaut

WDR 2 Musik aus dem Westen 21.06.2021 03:17 Min. Verfügbar bis 21.06.2022 WDR Online Von Kusko


Hinter dem Pseudonym "Kusko" verbirgt sich ein Multimedia-Künstler aus Wuppertal. Thorsten Kellner "hat seine Jugend zum größten Teil im heimischen Theater verbracht", heißt es in seinem Lebenslauf. Als Schauspieler, Regieassistent und Musiker. Alles zusammen führte ihn zur Videographie.

Seit Corona veröffentlicht Thorsten Kellner im Internet jeden Monat einen neuen Song inklusive Video. Anfangs unter dem Namen "Troy.2020", seit Januar unter dem Namen "Kusko", sein Spitzname aus frühen Theater-Tagen. In seiner Musik kombiniert er den Sound der 80er mit der Gegenwart.

Fünf Fragen an Kusko

Warum machst du Musik?

Durch den frühen Tod meines Papas habe ich ein gewisses Maß an Traurigkeit in mir und fühle mich sehr zur Melancholie hingezogen. Durch die Musik kann ich mich mit beiden Gefühlen verbinden und glücklich sein, vielleicht sogar meinem Papa wieder ein bisschen näher sein.

Welchen bekannten Song hättest du gerne geschrieben?

Lemon Tree – Fools Garden

Was war bisher dein wichtigster Auftritt?

Ein ganz kleiner Auftritt in einer Kirche mit einem sehr guten Freund, den ich an der Uni kennenlernen durfte. Ich habe beim Spielen meiner Songs selten ein so extremes Vertrauen auf der Bühne gespürt wie mit ihm.

Was musst du im Leben unbedingt noch machen?

Ganz klassisch: einmal nach Amerika und die Route 66 auf dem Motorrad in den Sonnenuntergang.

Was sollen alle in zehn Jahren über dich schreiben?

Mit ihm hat es Spaß gemacht ein bisschen traurig zu sein.

Stand: 21.06.2021, 20:30