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"Funpop One" steht für Punk aus einer Dachkammer in Kerken

Stand: 27.10.2022, 10:13 Uhr

Seit den späten 80ern ist der Kopf von "Funpop One" in der Punk-Szene aktiv, mit seinem Soloprojekt verfolgt er seit 2019 ganz eigene Ansätze.

Funpop One - Finale in Berlin

WDR 2 Musik aus dem Westen 17.10.2022 03:38 Min. Verfügbar bis 17.10.2023 WDR Online Von Funpop One


Der Musiker Christian Bree aus Kerken betreibt seit 2019 sein Projekt "Funpop One". Dieses Ein-Mann-Projekt erfindet "Geschichten im Punk aus einem Dachstudio am Niederhein". Bree ist seit Ende der 80er Jahre musikalisch aktiv, seine Bands hörten auf originelle Namen wie "Tommi kills Anika". 

Bis heute ist Bree mit seinen Bands live aktiv, "Funpop One" ist sein Solo-Hobby, bei dem der Multiinstrumentalist ohne Plan und Ziel alles ausprobiert: "Der Ball wird zwischen "Text" und "Musik" so lange hin und her gespielt, bis das Ziel "jetzt ist alles gesagt und klingt cool" erreicht ist."

Fünf Fragen an Funpop One

Warum macht ihr Musik?

Als Alleinunterhalter im kleinen Dachstudio ist das fertige Lied das Ziel. Sagt man nach 100 mal hören immer noch "Cool, so sollte es sein", ist alles erreicht. Bei der Musik in einer Band ist es das gemeinsame Abtauchen in lauter bewegte Luft.    

Welchen bekannten Song hättet ihr gerne geschrieben?

"I wanna be your dog" von Iggy and the Stooges. You never beat the master. 

Was war bisher euer wichtigster Auftritt?

Geburtstagsfestival 2008 im Mötken in Reken. Freunde, Kneipe, Theke, Saal und neben vielem anderen die eigenen Bands "Private Idaho" und "Tommi kills Anika" live, lebendig und in Farbe. Weltklasse.

Was müsst ihr im Leben unbedingt noch machen?

"Tommi kills Anika" und "Private Idaho" live in Xanten.

Was sollen alle in zehn Jahren über euch schreiben?

Das was Hajo T. vor 25 Jahren bei Markus F. im Keller gesagt hat: "Das war jetzt schon fast sowas wie Musik."