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Jade Bird - Jade Bird

Cover "Jade Bird" von Jade Bird

WDR 2 Musiktipp

Jade Bird - Jade Bird

Von Anke Kahle

Laut, frech, direkt. Das Debütalbum von Jade Bird hat es faustdick hinter den Ohren, so wie die Künstlerin selbst. Feurig-urbaner Americana-Sound statt süßem Brit-Pop.

Sie ist nicht das junge schüchterne Ding aus Großbritannien, das sich hinter ihrer Akustik Gitarre versteckt. Im Gegenteil: Die 21-Jährige weiß, was sie will und nimmt bei ihren Songs kein Blatt vor den Mund.

The Power of Jade

Das Album ist ein Spiegel ihrer selbst. Jade Bird schüttet ihr Herz aus, ohne den Zuhörer im Stich zu lassen. Es ist der Sound einer jungen, starken Frau mit grenzenloser Energie und Intensität. 

Jeder Song steht dabei für sich und erzählt seine ganz eigene Geschichte. Liebeskummer oder Scheidungsschmerz. Dunkle Gedanken schmettert Jade Bird selbstbewusst und mit ihrer markanten Stimme einfach weg. Bei so viel Stimmgewalt darf's auch mal krächzen. Schließlich sind jede Menge Emotionen im Spiel, die niemals an Leichtigkeit verlieren.

Good At It

Musikalisch gelingt ihr die Brücke zwischen Country-Folk und Indie-Pop. Über zwölf Songs entsteht ein musikalisches Potpourri aus String-Arrangements, Keyboard- und Orgelsounds. So als ob sich die Singer-Songwriterin ständig neu erfindet - unter dem Einfluss von Simon Felice und David Baron.

Aufbrausende Gitarrensounds bei "I Get No Joy" vermischen sich mit zarten Piano Riffs in "17" und "My Motto". In "Love Has All Been Done Before“ fegt sie mit einem musikalischen Wutausbruch über die Tücken der Liebe hinweg. Stimmlich kann sie mit einer Alanis Morissette mithalten. Jade Bird ist einfach "Good At It".

Jade Bird - Jade Bird
TrackTitelname
1.Ruins
2.Lottery
3.I Get No Joy
4.Side Effects
5.My Motto
6.Does Anybody Know
7.Uh Huh
8.Good At It
9.17
10.Love Has All Been Done Before
11.Going Gone
12.If I Die

Stand: 19.04.2019, 00:00