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Bundesregierung erteilt rund 2600 Menschen aus Afghanistan Zusage für Aufenthalt

Bundesregierung erteilt rund 2600 Menschen aus Afghanistan Zusage für Aufenthalt

Die Bundesregierung hat rund 2600 gefährdeten Menschen aus Afghanistan und deren Familien eine Zusage für die Aufnahme in Deutschland erteilt. Diese Zusage gelte "unter der Voraussetzung, dass keine Sicherheitsbedenken gegen diese Personen im Raum sind", sagte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums am Mittwoch in Berlin. Bei den Betroffenen handelt es sich laut einer Außenamtssprecherin um Menschen, "für die wir eine besondere Schutzverantwortung haben". Als Beispiele nannte sie etwa Frauenrechtlerinnen, Menschenrechts- und Demokratieaktivisten und Wissenschaftler, die "exponiert gearbeitet haben in enger Zusammenarbeit mit deutschen Ressorts, Behörden oder Organisationen" und die nun nach der Machtübernahme durch die Taliban "genau durch diese Tätigkeit in Afghanistan gefährdet sind". Nach Angaben des Bundesinnenministeriums gehe es dabei weniger um so genannte Ortskräfte, die unmittelbar für deutsche Stellen gearbeitet haben, sondern um Menschen, die "mittelbar" für deutsche Stellen tätig gewesen seien.

Stand: 16.09.2021, 17:56