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Experten fordern mehr sexuelle Bildung für Flüchtlinge

Experten fordern mehr sexuelle Bildung für Flüchtlinge

Die sexuelle Bildung von Flüchtlingen müsste sich nach Ansicht von Sexualpädagogen und Integrationsbeauftragten deutschlandweit verbessern. Viele Geflüchtete hätten Vorurteile über das freiheitliche Leben in Deutschland, hieß es bei einer Konferenz zum Thema „Sexuelle Bildung und Flucht“ in Naumburg (Burgenlandkreis). „Sexuelle Bildung muss bundesweit Teil der Integrationsarbeit werden“, forderte Sexualwissenschaftler Heinz-Jürgen Voß. Den Experten zufolge gibt es viele falsche Vorstellungen. Bereits auf der Flucht nach Deutschland hätten Gerüchte kursiert, dass sich Lehrer im Sexualkundeunterricht ausziehen und den Schülern Sex am lebenden Objekt beigebracht werde, sagte die Integrationspädagogin Anne Limpert. Rund 180 Fachkräfte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz hätten an Fortbildungen und Workshops teilgenommen, hieß es. Es ist nach Angaben der Veranstalter die erste bundesweite Konferenz zum Thema „Sexuelle Bildung“. Die Integrationsbeauftragte Susi Möbbeck sprach sich dafür aus, dass die in Sachsen-Anhalt entwickelten Konzepte bundesweit Schule machen.

Stand: 29.09.2019, 14:43