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Merkel nennt Irans Bedingungen unrealistisch

Merkel nennt Irans Bedingungen unrealistisch

Am Rande der Vollversammlung der Vereinten Nationen hat die deutsche Regierungschefin zuerst mit US-Präsident Donald Trump und danach auch mit dem iranischen Präsidenten Hassan Rohani über die Golfkrise gesprochen. Angela Merkel plädierte anschließend für direkte Gespräche zwischen Trump und Rohani. Sie würde es begrüßen, wenn es noch in New York zu einem solchen Treffen kommen würde. Allerdings bezeichnete die Bundeskanzlerin die iranischen Forderungen, dass als Vorbedingung für ein solches Gespräch alle Sanktionen beseitigt werden müssten, als nicht realistisch. "Das wird sicherlich nicht so funktionieren", sagte Merkel. Sie kritisierte, "dass die Bedingungen, zu denen Gespräche aufgenommen werden könnten, halt immer so gestrickt sind, von allen Seiten, dass es zu solchen Gesprächen nicht kommt." Der iranische Präsident hatte sich grundsätzlich zu kleinen Änderungen am internationalen Atomabkommen bereit erklärt, aus dem die USA ausgestiegen sind, aber nur dann, wenn die Amerikaner ihre Sanktionen aufheben.

Stand: 25.09.2019, 14:33