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Fünf Songs, die die Welt jetzt braucht

Pongo - "Chora"

Fünf Songs, die die Welt jetzt braucht

Pongo feiert den Dadaismus, Umut Adan feiert Istanbul und Ramz feiert die Liebe - das sind unsere fünf Songs der Woche.

Pongo - Chora

Mit "Baia" hatte Pongo im letzten Jahr ihre Solokarriere nach Buraka Som Sistema eingeläutet. Zehn Jahre lang war die Sängerin aus Lissabon mit Wurzeln in Angola, die Stimme der Combo. Und zumindest musikalisch leben die Grundfesten der portugiesischen Untergrundhelden weiter: Kuduro und Kizomba treffen auf allerlei Elektronisches. Im Fall von "Chora" auf leichte Bass-Sounds aus Angola. Dazu gibt's ein hippes Video im Stile des Dadaismus. Die portugiesische Afro-Szene hat ihre Queen wieder!

Umut Adan - Beykoz

Die anatolische Psych-Rock-Szene erlebt dieser Tage ihr Revival. Der Mix aus türkischem Folk und westlichem Rock, Tradition und Moderne, wird in Zeiten politischer Spannungen immer beliebter. Daran knüpft auch Umut Adan aus Istanbul an. Sein Album "Bahar", was so viel heißt wie "Frühling", kommentiert die Probleme seines Heimatlandes, zollt diesem aber gleichzeitig Tribut. So geht es in seiner Single "Beykoz" um den gleichnamigen, asiatischen Stadtteil Istanbuls, während Umut im dazugehörigen Video mit seiner Fuzz Gitarre durchs Viertel streunt.

Projota feat. Vitão - Sei Lá

Zwei Menschen verlieben sich ineinander, trennen sich und finden einige Zeit später als viel reifere Version ihrer selbst wieder zusammen. Klingt erwachsen und super romantisch. Um diese Geschichte mit möglichst viel Herzschmerz, aber ohne überflüssigen Schnulz zu erzählen, braucht es für den brasilianischen Rap-Superstar Projota und seinen Feature-Komplizen Vitão nur eine Akustik-Gitarre. Die lässt auf "Sei Lá" Hoffnung und Zuversicht für alle Liebeskranken da draußen rieseln. Zu hören ist die Nummer auf Protojes aktuellem Album "Tributo aos Sonhadores", von dem vor wenigen Wochen der erste Teil erschienen ist.

Ramz - Sunday

Mit "Barking" konnte Ramz sich bereits einen Namen als einer der talentiertesten Hitschreiberlinge in UK machen. Seine neue Single "Sunday" versucht jetzt daran anzuknüpfen. Gleich wie beim Vorgänger haben wir es hier mit einem leicht-eingängigen Tune zu tun, der verdächtig nach Sommer klingt. Und wenn man sich das dazugehörige Video anschaut, verdichten sich die Hinweise auf einem Sommerhit für die Spielzeit 2019. Ramz gesteht seiner Liebsten im Sonnenuntergangsmodus seine Gefühle und nimmt mit selbiger einen Schluck Wein unterm Mondschein. Mehr Feel-Good-Music gibt's dann ab dem 17. Mai, da kommt nämlich seine neue EP "Blockbuster" raus.

Sabine Ddumba feat. Mr. Eazi - Blow My Mind

Einmal auf der großen Bühne stehen - davon hat auch Sabine Ddumba geträumt. Die Schwedin mit Wurzeln in Uganda hat mit "Blow My Mind" gerade ihre neue Single rausgebracht. Für die Pop und Soul durchtränkte Nummer mit Afrobeats-Einschlag hat sie sich die Unterstützung von Nigeria's Finest Mr. Eazi gesichert. Natürlich geht es um die Liebe - aber eben auch um den großen Traum vom Superstardasein: Im Video sitzt ein kleines Mädchen vorm Fernsehen, während Sabine in 90s-Optik auf MTV performt. "Ich will, dass jedes kleine Mädchen weiß, dass es sein kann, was es möchte!" Nicht nur wunderbar tanzbar, sondern auch eine tolle Motivation.

Stand: 10.05.2019, 11:00