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Fünf Songs, die die Welt jetzt braucht

Octavian

Fünf Songs, die die Welt jetzt braucht

Von Katrin Melchior

Childish Gambino lässt den Sommer nochmal aufleben, Octavian befeuert seinen Hype, und Moop Mama setzen ihre Kapuze auf - Jede Woche stellen wir fünf Songs aus der Welt des Global Pop vor, die ihr unbedingt in eure Playlisten aufnehmen solltet. 

Octavian – Revenge

Octavian ist derzeit der wohl gehypteste Rap-Youngster aus UK. Spätestens seit seinem Track "Party Here" und dem Co-Sign von Drake will jeder den 22-jährigen Londoner hören. Wie gut, dass Octavian erst kürzlich sein neues Mixtape "Spaceman" angekündigt hat - mit Cover von Designer und Kanye-Buddy Virgil Abloh - wie Hype ist das bitte? Im Video zur neuen Leadsingle "Revenge2 tänzelt er mit seiner Gang durch NYC und London, unterlegt mit trippy LSD-Filtern. Beim exklusiven COSMO-Radiokonzert in Essen habt ihr am 18. September übrigens die Möglichkeit, den Hype-Boy auch mal live zu erleben. Karten gibt’s allerdings nur bei uns zu gewinnen!

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Childish Gambino – Feels Like Summer

Der Sommer neigt sich dem Ende zu. Und mit Childish Gambino genießen wir die letzten Sonnenstrahlen und Nächte in kurzen Hosen. "Feels Like Summer" hat nun auch ein animiertes Video bekommen - mit reichlich Prominenz: Migos zocken Basketball, Travis Scott zieht Nicki Minaj beim Bauklötzchenbauen ab, Kid Cudi und Kanye West weinen. Nicht nur ein Sommertune, sondern auch der perfekte Kommentar zum momentanen US-Rap-Spektakel. Wann kommt die Sitcom?

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Diego Raposo feat. Mula – Desconocidos

Geht es um dominikanische Clubmusik, darf natürlich der Bachata nicht fehlen. Das weiß auch Diego Raposo. Normalerweise wird das Genre vor allem in EDM und Trap-Produktionen zu schweren Booty-Shake-Hymnen verarbeitet. Diego versucht aber genau das Gegenteil: Ein zurückgenommener Electronica-Sound, zu dem sich dennoch ausgezeichnet tanzen lässt .Für "Desconocidos" hat er sich dabei die Hilfe des Dembow-Trios Mula zur Seite geholt, die ihre feministische Power in die Lyrics mit einfließen lassen. Ein Dancefloor ganz ohne Macho-Allüren – klingt nach Zukunft, nicht nur musikalisch.

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Moop Mama – Kapuze

Moop Mama besingen mit ihrer neuen Single ein ganz besonderes Kleidungsstück: Die Kapuze. Ganz schön praktisch, wenn es zum Beispiel darum geht, seine Ruhe zu haben. Kapuze auf, Welt aus – so zumindest läuft das bei der Frau unter der Kapuze im Video. Die wird dadurch nämlich zu einer Art Großstadt-Ninja und kann sich die Welt so machen, wie sie ihr gefällt.

Mit "Kapuze2 ist gerade auch das neue Album der HipHop-Brass-Combo aus München erschienen: Heißt "Ich" und hat neben Bläsern vom Feinsten vor allem auch inhaltlich einiges zu bieten.

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Drea Dury – Dale Duro

Von der Castingshow zur Solokarriere – Drea Dury konnte schon als Teilnehmerin von The Voice Frankreich so manche Stimme für sich gewinnen. Jetzt ist die Kolumbianerin, die mittlerweile in Europa lebt, auch solo unterwegs und veröffentlicht ihre Single "Dale Duro". Dabei konzentriert sich Drea vor allem auf den Reggaeton ihrer Heimat und weiß, dass sie damit in einem ganz schönen Macho-Kosmos unterwegs ist: "Frauen sind wie Männer: Wir können alles machen, was wir wollen!" Damit will sie Frauen Mut machen, ihr eigenes Ding durchzuziehen. Weiblicher Reggaeton - gerne mehr davon.

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Stand: 07.09.2018, 00:00