Cover:  Kokoroko mit Dide O

Global Pop News 05.08.2022

Kokoroko veröffentlichen Debütalbum "Could We Be More"

Stand: 05.08.2022, 10:16 Uhr

Kokoroko veröffentlichen Debütalbum "Could We Be More" | Drake sammelt Spenden für Familie von getöteten Rapper Sidhu Moose Wala | AgaJon mit "My Lady" | Unsere News aus der Welt des Global Pop.

Von Maike de Buhr

Kokoroko veröffentlichen Debütalbum "Could We Be More"

Mit ihrem Mischung aus Jazz, Afrobeat R&B, Pop und Gospel schlagen Kokoroko schon seit ein paar Jahren Wellen. Jetzt hat das Jazz-Kollektiv aus London sein erstes Album veröffentlicht. "Could We Be More" haben die acht Musikerinnen und Musiker überwiegend im Lockdown aufgenommen, aber einige Ideen kommen auch aus Reisen nach Gambia oder Nigeria.

Die 15 Songs auf "We could Be More" sind in drei Abschnitte sortiert: Im ersten Teil ist viel traditioneller Jazz zu hören, der Zweite ist verspielt und experimentiert mit westafrikanischen Sounds. Auch Gesang ist zwischendurch zu hören. Der dritte Teil ist etwas düsterer, aber auch funky. Die Inspiration für den Sound von Kokoroko kommt aus den verschiedenen Einflüssen der Bandmitglieder. Viele sind in Großbritannien aufgewachsen. Drummer Ayo hat seine Kindheit in Nigeria verbracht. Und sie sind auch alle unterschiedlich alt: "In unserer Band gibt es einen Altersunterschied von etwa zehn Jahren zwischen dem ältesten und dem jüngsten Mitglied.

Das bedeutet, dass die Bandbreite der Einflüsse riesig ist. Es gibt einige Einflüsse, die uns alle verbinden. Aber einige haben ihre ganz persönlichen Erinnerungen, die mit Musik verknüpft sind, mit der sie aufgewachsen sind." Ihre Songs schreiben Kokoroko dann alle im Kollektiv zusammen. Damit ist ein ziemlich organisches Album bei dem Debüt von Kokoroko rausgekommen.

Drake sammelt Spenden für Familie von getöteten Rapper Sidhu Moose Wala

Drake hat mit einem T-Shirt-Verkauf eine Spendenaktion für die Familie von Sidhu Moose Wala gestartet. Moose Wala war einer der berühmtesten Rapper Indiens, seine Texte galten aber als kontrovers: derbe Sprache, ein Faible für Waffen, es ging viel um Gewalt. Ende Mai wurde er von einer Gruppe Menschen erschossen, dabei soll es sich Gangrivalitäten gehandelt haben. Seine große Fanbase in Indien und der Punjabi Diaspora im UK und in Kanada trauerte um ihn.

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Und auch Drake zollte Sidhu Moose Wala Tribut. Bei einem seiner letzten Konzerte trug er ihm zu Ehren ein weißes Longsleeve mit einem Foto von Sidhu Moose Wala darauf, darunter seine Lebzeiten "1993 – 2022". Shirts in diesem Design verkauft Drake jetzt um Unterstützung für die Family des Rappers zu sammeln. Die offizielle Website von Drake schreibt dazu: "Wir feiern dein Leben und deinen Einfluss in Indien, Kanada, überall. Rest in Peace an unseren Freund und die Legende." In Zusammenarbeit mit Sidhu Moose Walas Familie soll entschieden werden, was mit den Einnahmen passiert.

AgaJon mit "My Lady"

"My Lady" ist die neue Single von AgaJon. Der deutsch-afghanische Producer mischt in seinem Sound Neo-Soul, HipHip, jazzige Einflüsse und Lofi-Beats. Vor drei Jahren ist ihm mit seiner ersten EP der Durchbruch gelungen, da hat schon Produzent Farhot sein Talent erkannt und ihn auf sein Label Kabul Fire Records geholt.

AgaJon produzierte bereits für Cro oder hat mit Lou Phelps zusammengearbeitet. "My Lady" ist auch auf seinem Debütalbum "Nag Champa", benannt nach dem Räucherstäbchengeruch und verspricht einen atmosphärischen, entspannten Vibe zwischen Coolness und Cozyness. Als Featurgäste sind R&B-Sängerin Layla oder der britischen Rapper Jay Prince dabei.