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Neue Website über Afrobeat-Legende Fela Kuti

Fela Kuti

Global Pop News 02.12.2019

Neue Website über Afrobeat-Legende Fela Kuti

Von Bamdad Esmaili

Fela Kuti Website online | K-Pop-Stars verurteilt wegen Vergewaltigung | HipHop Archiv in Heidelberg | Unsere täglichen News aus der Welt des Global Pop.

Umfassende Website über Fela Kuti

Er hat rund 50 Alben gemacht und sich in seiner Musik kritisch zu Themen wie Kolonialismus geäußert. Wir haben seinen ehemaligen Manager Rikki Stein in Ghana getroffen. Er hat uns in einem exklusiven Interview erzählt, was es mit der Website felakuti.com auf sich hat: "Wir haben diese Woche die Website Felakuti.com online gestellt, die alles rund um Fela sammelt. Knitting Factory Records hat sein gesamtes Werk rausgebracht, seine Biographie, von seiner Geburt bis zu seinem Tod. Viele Fotos, Geschichten über Felabration."

Es gibt auch Infos und Fotos über sein Wohnhaus, das zu einem Museum umgewandelt ist. Fela Kuti hat immer noch eine große Fangemeinde. Jedes Jahr am 15. Oktober feiern sie auf der ganzen Welt, egal ob in Osaka, Buenos Aires oder LA seinen Geburtstag, den Felabration. Fela Kuti ist nach dem Studium in London Anfang der 60er nach Nigeria zurückgekehrt und hat Musikgeschichte geschrieben. Mit seiner Mischung aus westlichen Stilen wie Jazz und Rhythm & Blues mit westafrikanischen Highlife hat er ein neues Genre erschaffen. Er hat Musiker wie James Brown, Stevie Wonder oder Paul McCartney beeinflusst.

K-Pop Stars bekommen Gefängnisstrafe

Zwei bekannte K-Pop Stars müssen ins Gefängnis. Singer-Songwriter Jung Joon-Young und Choi Jong-hoon, ehemals Mitglied von FT Island, vergewaltigten Frauen. Davon machten sie teils Aufnahmen, die sie in Gruppenchats posteten, wie das Gericht festellte. Der Richter meinte, dass die beiden Sänger die Opfer als "sexuelle Objekte" gesehen haben. Er ermahnte, sie, auf Grund ihres Ruhms und Reichtums soziale Verantwortung zu übernehmen. Beide Musiker haben bei der Urteilsverkündung geweint und ihre Taten bereut. Die Strafen belaufen sich auf fünf und sechs Jahre Gefängnis.

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HipHop Archiv in Heidelberg

Ein HipHop Archiv aus Deutschland – das soll es bald in Heidelberg geben. Das haben wir dem deutschen Rap-Pionier Torch zu verdanken. Frederik Hahn – so sein richtiger Name - hat deutsche und haitianische Wurzeln. In den 80ern hat Torch mit HipHop angefangen, in seine Geburtsstadt Heidelberg, mit seiner Crew Advanced Chemistry. Die deutsche HipHop Geschichte ist also Dank Torch auch in Heidelberg entstanden. Nun unterzeichnete Torch einen Vertrag mit der Stadt, ein HipHop Archiv zu schaffen. Darin werden Ausstellungsstücke aus dem Fundes des Rappers zu sehen sein. Und nicht nur das. In Zusammenarbeit mit der Uni Heidelberg soll dort auch über HipHop gelehrt und geforscht werden.

Stand: 02.12.2019, 10:00