Live hören
Jetzt läuft: Hangmat von Jungle By Night

Michael Jackson immer noch Topverdiener

Global Pop News 24.09.2019

Michael Jackson immer noch Topverdiener

Von Marc Mühlenbrock

Auch nach seinem Tod verdient der Jackson-Clan Millionen mit Michael Jackson | Rechts-Rap entert die Charts | Mexiko ist ein Land von Musikliebhabern | Unsere täglichen News aus der Welt des Global Pop.

Michael Jackson immer noch Topverdiener

Zehn Jahre ist Michael Jackson schon tot und trotzdem hat er seitdem 1,5 Milliarden Euro verdient – der Jackson Clan, alle Nachlassverwalter und Investoren können sich glücklich schätzen, denn Michael Jackson ist ein Riesen-Business. Jackson ist sechs Jahre nacheinander der bestbezahlte verstorbene Prominente. Und nicht nur das: Mit 285 Millionen Euro, die er im letzten Jahr eingebracht hat, liegt er auch noch vor allen lebenden Promis. Er hat beispielsweise dreimal mehr verdient als U2, die Bestverdiener unter den Musikern. Die Jackson-Kohle kommt in erster Linie von Verlagsdeals. Michael Jacksons Musik wird immer noch gekauft und gestreamt. Jackson war Zeit seines Lebens aber auch selbst ein guter Geschäftsmann und hat Rechte unter anderem an Songs der Beatles und an der Plattenfirma EMI gekauft. Auch daraus generiert der Jackson-Clan immer noch Geld.

Rechts-Rap entert Charts

Ein beunruhigender Chart-Erfolg: Rapper Chris Ares und sein Kollege Prototyp sind mit dem Song "Neuer Deutscher Standard" zum ersten Mal in die offiziellen Top-100 eingezogen. Kurzzeitig war der Song sogar die Nummer 1 in den Amazon-Charts. Chris Ares kommt aus Bayern und steht wegen seiner Nähe zur rechten Szene und seinen rechten Texten unter Beobachtung des Verfassungsschutzes. Das Stück ist ein Diss von "migrantischem Rap", der angeblich die deutsche Jugend vergiftet, weil er "vom Straßenstrich" kommt und von Drogen erzählt. Deutsch-Nationalismus und HipHop – das passte lange zum Glück nicht zusammen. Die HipHop Szene gilt als alternativ und den Rechten auch als zu afroamerikanisch. In den vergangenen Jahren versuchten aber die sogenannten "Neuen Rechten" die Szene zu verjüngen und die arrivierten Rechten brüsten sich mit Figuren wie Chris Ares. Der Rapper war auf Wahlpartys der AfD aufgetreten und hat Verbindungen zu Rechtspopulisten und zu der Identitären Bewegung.

Mexiko, das Land der Musikliebhaber

Mexikaner hören gut 26 Stunden in der Woche Musik – und zwar am liebsten Rock. Das besagt die neue Studie des IFPI, der Internationalen Föderation der Phono-Industrie, die die wichtigsten Musikmärkte der Welt untersucht. Zum Vergleich: Der internationale Durchschnitt liegt bei 18 Stunden. Außerdem bezeichnen sich zwei Drittel aller Mexikaner selbst als große Musikliebhaber. Die Studie sagt auch, dass weltweit vor allem jüngere Menschen Geld für Musik ausgeben. Also nicht der alte Musikfan, der sich noch die limitierte Deluxe-Neuauflage seiner alten Lieblingsplatte holt. Rund 20 Prozent der Menschen bis 35 Jahre investieren regelmäßig in Musik.

Stand: 25.09.2019, 10:00