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Doku über die Wirkung afrikanischer Kulturen auf den Westen

Africa Rising, Arte Doku, Screenshot

Global Pop News 07.06.2019

Doku über die Wirkung afrikanischer Kulturen auf den Westen

Von Anne Lorenz

Neue Doku über Wirkung afrikanischer Kultur auf den Westen mit vielen Stars aus dem Global Pop | Neues Nekfeu Album "Les Étoiles Vagabondes" | Maluma Doku ist da | Unsere täglichen News aus der Welt des Global Pop.

Eine Doku untersucht die Wirkung der afrikanischen Kulturen auf den Westen

Afrika ist angesagter denn je - Im Kino, in der Mode und in der Musik. Diesen Hype nimmt ein Dokumentarfilm zum Anlass, um die Wirkung der afrikanischen Kultur auf den Westen unter die Lupe zu nehmen. Mit den wichtigsten Stars und Protagonisten aus der Popkultur schlägt "Africa Rising" in 90 Minuten einen riesigen Bogen: von der euphorischen Phase der jungen afrikanischen Popkultur in der Unabhängigkeitsära über die Jahre des Kalten Kriegs und dem Ende der Apartheid bis zur Renaissance heute. Mit dabei sind Pioniere wie Miriam Makeba, Manu Dibango oder Fela Kuti sowie afrikanische Weltstars wie Wizkid oder Die Antwoord. "Africa Rising" läuft heute Abend auf Arte um 21:45 und ist bis Ende des Monats in der Arte Mediathek.

Wandernde Sterne von Nekfeu

Der französische Rapper Nekfeu hat gestern Abend ein neues Album rausgebracht. "Les Étoiles Vagabondes", auf deutsch: "die wandernden Sterne". Gestern Abend hat er es zusammen mit einem eineinhalbstündigen Film vorgestellt. Fans in allen französisch-sprachigen Ländern konnten in ausgewählten Kinos dabei sein. Seit heute Nacht kann man das Audio-Album auf allen Plattformen anhören. Mit dabei als Featuregäste sind unter anderem die französische Sängerin und Schauspielerin Vanessa Paradis, der belgisch-kongolesische Rapper Damso und die japanisch-koreanische Pop-Sängerin Crystal Kay.

"Wer ich war wer ich bin und wer ich sein werde!"

Maluma steht als Reggaeton-Star auf den größten Bühnen dieser Welt. In seiner neuen Doku zeigt er uns eine ganz private, verletzliche Seite von sich. Er spricht unter anderem über die Scheidung seiner Eltern, bei der er mit zehn Jahren das Gefühl hatte, die Verantwortung für seine Mutter und seine Schwester übernehmen zu müssen. "Das war eine chaotische Zeit in unserer Familie", sagt der Latin-Star. "Über unserem Leben lag lange ein dunkler Nebelschleier."

"Lo Que Era, Lo Que Soy, Lo Que Seré!"  heißt der Dokumentarfilm. "Wer ich war, wer ich bin und wer ich sein werde!". Anderthalbstunden lang nimmt Maluma den Zuschauer mit auf die Reise von seiner Kindheit in Kolumbien über die ersten Gehversuche in der Musik bis zu den Popstar-Zeiten heute. Dabei kommen Interviews mit Familienmitgliedern, Freunden und Kollegen vor.

Stand: 07.06.2019, 10:41