Live hören
Jetzt läuft: Still is still moving to me von Toots & The Maytals feat. Willy Nelson

Beenie Man und Gentleman "Still Around"

Beenie Man & Gentleman im Video zu "Still around"

Global Pop News 22.01.2019

Beenie Man und Gentleman "Still Around"

Von Anne Lorenz

Zwei Reggae Urgesteine treffen sich auf einer Single | Sohn von HipHop Mogul Suge Knights behauptet gerade mit 2Pac im Studio zu arbeiten | Kanadische Musiker unterschreiben offenen Brief in Solidarität mit First Nations | Unsere täglichen News aus der Welt des Global Pop.

"Still Around"

Gestern war Beenie Man bei uns im COSMO Studio. Der King of Dancehall war zu Gast in unserem Musikmagazin Soundcheck. Mit dabei hatte er einen brandneuen Song mit dem Kölner Reggaestar Gentleman. "Still Around" heißt die Single, ein Treffen zweier Global Player und Urgesteine der Szene.

Beenie Man hat nach eigenen Aussagen schon mit sechs Jahren angefangen Reggaeplatten aufzulegen, seine erste Single hat er dann 1983 rausgebracht. Gentleman ist seit Anfang der 90er Jahre im Reggae unterwegs. Und darum geht es auch im Song: "Still Around" - immer noch hier, immer noch heiß - immer noch die Fahne hoch in der Hand für Reggae und Dancehall.

Und ein Video dazu haben die beiden auch gleich rausgebracht. Das haben Beenie Man und Gentleman in Kingston gedreht. In verschiedenen Vierteln. Unter anderem in den Straßen von Jacksonville, mit all ihren Bewohnern. Als die gemerkt haben, wer da gerade in ihrer Nachbarschaft ein Musikvideo dreht, sind natürlich alle gekommen um zu schauen und "Hallo" zu sagen. Am Schluss verwandelt sich das Video in eine rauschende Dancehall-Party, auf der jeder Mal zeigt, was er tanzmäßig so drauf hat.

2Pac - "New Music Coming Soon"

Während HipHop Mogul Suge Knights seine 28 Jahre Haft im Gefängnis absitzt, sorgt der Sohn des Deathrow Records Labelgründers gerade für Schlagzeilen. Knight Junior behauptet US-Rapper Tupac Shakur wäre nicht nur quitschfidel und lebe in Malaysia, er würde außerdem auch gerade mit ihm im Studio arbeiten. Auf seiner Instagram Seite schreibt er "New music coming soon!"

Offiziell wurde 2Pac am 13. September 1996 in Las Vegas erschossen, die Obduktionsbilder wurden damals sogar in der BRAVO abgedruckt. Gerüchte der Rapper hätte seinen Tod nur gefaked, gibt es schon seit Jahren. Aber so konkret wie Suge Knights Junior ist noch niemand geworden. "Das ist kein Witz" sagt der HipHop Erbe. Ganz nebenbei will er das Label seines Vaters jetzt wieder neu aufziehen - das gleiche Label, das 2Pac damals berühmt gemacht hat. "New Deathrow" will er es nennen. Und da ist eine wiederauferstandene Rapper-Legende natürlich die beste Publicity. Man darf gespannt sein wie Suge Knight II. den Hoax auflöst.

Dieses Element beinhaltet Daten von Instagram. Sie können die Einbettung auf unserer Datenschutzseite deaktivieren.

Kanadische Musiker unterstützen First Nations

In Kanada haben über 300 Musiker einen offenen Brief unterschrieben. In Solidarität mit den Ureinwohnern die gerade ihr Land gegen ein Pipeline Projekt verteidigen müssen. Anfang des Monats wurden 14 Natives festgenommen, die sich geweigert hatten ihr Land für das Coastal GasLink Project aufzugeben. Eine 670 Kilometer lange Pipeline, die Erdgas von den First Nation Gebieten in British Columbia bis an die Küste bringen soll, wo es dann in die ganze Welt verschifft wird. Die Musiker ziehen in ihrem Brief die kanadische Regierung zur Rechenschaft. Es heißt darin: "Das ist nicht was Justin Trudeau uns versprochen hat, nämlich eine Politik der Versöhnung mit den First Nations." Weiter schreiben sie "Wir lehnen diese mutwillige Ignoranz ab und nehmen die uns übertragene Verantwortung ernst, das Erbe unserer Heimat zu schützen und die Verbrechen der Kolonialzeit anzuerkennen und nicht zu wiederholen." Außerdem heben sie die Schäden einer Pipeline für die Umwelt hervor. Um der Globalen Erwärmung entgegenzuwirken müsse man aufhören fossile Brennstoffe abzubauen und anfangen auf erneuerbare Energien zu setzen.

Unterschrieben haben den Brief unter anderem die Berühmte Kehlkopfsängerin Tanya Tagaq, Rapper Shad und Polaris Price Gewinnerin Lido Pimienta.

Stand: 22.01.2019, 11:00