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Beyoncé schreibt Brief an Mandela

Beyoncé

Global Pop News 29.11.2018

Beyoncé schreibt Brief an Mandela

Von Johannes Paetzold

Beyoncé schreibt einen Brief an Mandela | Reggae zum immateriellen Weltkulturerbe erklärt | Mr Eazi dreht Doku "Lagos to London" | Janet Jackson und Daddy Yankee singen im Duett | Questlove bringt eigene Popcorn Marke raus | Nicola Cruz hat Track in Vulkan aufgenommen | Unsere täglichen News aus der Welt des Global Pop.

Beyoncé schreibt Brief an Mandela

Ein großes Ereignis am Samstag wirft seinen Schatten voraus. Das Global Citizen Festival findet in Johannesburg in Südafrika statt, letztes Jahr kamen die Weltstars noch nach Hamburg. Mit dabei sind Ed Sheeran und Femi Kuti, Eddie Vedder von Pearl Jam, R’n’B-Star Usher und der nigerianische Sänger D’Banj. Also eine bunte Mischung von Pop, Rock und Afrikanischer Musik. Headliner ist das Traumpaar der Popwelt: Beyoncé und Jay-Z. Und Beyoncé hat im Vorfeld auf ihrer Webpage einen Brief veröffentlicht, den sie dem verstorbenen Nelson Mandela posthum geschrieben hat. Das Global Citizen Festival steht nämlich im Jahr des 100. Geburtstags des früheren Freiheitskämpfers unter dem Motto Mandela 100.  In dem Brief erinnert sie sich an die Begegnung mit Mandela 2004, die noch immer in ihr nachhallt, weil er so ein gütiger Mensch gewesen sei. Seine Vision für die Menschenrechte und für ein Südafrika ohne Apartheid, ermögliche Menschen auf der ganzen Welt, ihre Träume wahrzumachen.

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Reggae zum immateriellen Weltkulturerbe erklärt

Die Unesco tagt bis zum Samstag auf Mauritius. Behandelt dort die Anträge auf Aufnahme in die Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit. Schon heute hat die Jury beschlossen: Jamaicas Antrag, Reggae auf die Liste aufzunehmen, wird angenommen. Und spontan haben die Jurymitglieder nach Bekanntgabe zu "One Love" von Bob Marley getanzt. Mit Bob Marley begann schließlich auch der weltweite Siegeszug von Reggae Ende der 60er. Die Jury begründete ihre Entscheidung sinngemäß: Reggae habe einen wichtigen Beitrag geleistet zum Debatte über Ungerechtigkeit und Widerstand. Aber gleichzeitig sei auch die Liebe das Thema der jamaikanischen Musikform - und die Spiritualität. Der 300 Jahre alte Blaudruck aus Deutschland und die Parfumkunst Südfrankreichs sind übrigens heute auch schon aufgenommen worden. Und Musikformen wie der Tango und die Pekingoper sind zwar auch schon lange in der Liste. Aber Reggae ist die erste Musikform aus der Popmusik auf der Unesco Liste.

Mr Eazi dreht Doku "Lagos to London"

Nigerias Popstar Mr Eazi hat eine Doku veröffentlicht über die Musikszene seines Heimatlandes. "Lagos to London" heißt das aktuelle Mixtape von Mr Eazi. Den gleichen Titel trägt seine 20 Minuten Film-Doku. Mr Eazi dokumentiert darin mit vielen Interviews den Weg der Afrobeats von Lagos nach London: „Wenn wir den Weg der Musik von Lagos nach London erzählen wollen, dann muss das authentisch sein. Und deswegen sind wir nach Lagos und haben mit den Leuten gesprochen, den DJs, den Tänzern, den Musik Video Regisseuren, den Produzenten.“ "Lagos to London" zeigt wunderbar den Weg des heutigen internationalen Ping Pong in der Musik. Aus Sicht eines westafrikanischen Musikers. Meine Musik wurde zuerst in Ghana bekannt, dann in London und erst zum Schluss  in Nigeria - schmunzelt Mr Eazi. Sehr selbstbewusst bezeichnet er London als musikalischen Backyard von Lagos.

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Janet Jackson singt Spanisch

Das dürfte Seltenheitswert haben - Janet Jackson singt Spanisch. "Made For Now" ist Jackson Comeback Song, ihre erste Single seit drei Jahren. Hat aber nicht so richtig gepunktet in den Charts. Jetzt also eine spanische Version aufgenommen zusammen mit Daddy Yankee. Und damit einem der wichtigsten Reggaeton Musiker überhaupt. Die Zusammenarbeit hat sich für alle Beteiligten ausgezahlt. Platz Eins in den Billboard Dance Charts. Für Daddy Yankee der erste Top Hit in den Dancecharts. Nach Skin Game Anfang der 90er ist Made for You Jacksons zweiter Ausflug in die spanische Sprache und natürlich wie geschaffen für die Ohren und Herzen der Latin Communities weltweit.

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Questlove bringt eigene Popcorn Marke raus

Questlove, Schlagzeuger der Band the Roots, bringt sein eigenes Popcorn auf den Markt: Questloves Sneakies heißt die Popcorn Marke. Der kreative Querkopf bringt natürlich nicht irgendein Popcorn auf den Markt. Eine Sorte wird mit einem Hauch von Avocado Öl besprüht. Eine andere trägt den Namen Saturday Morning Cereal. Questlove gehört mit the Roots zu einer der wichtigsten Hip Hop Gruppen der USA. The Roots sind die Inhouse Band von Jimmy Fallons Late Night Show. Questlove ist aber auch ein bekennender Foodie. Sein 2016er Buch "Something to Food about", für das er Gespräche mit den führenden Küchenchefs der USA führte, bekundet das nachdrücklich. Außerdem  erfüllt er sich als passionierter Kinogänger einen Herzenswunsch: Denn Popcorn und Kino, so Questlove, gehören einfach zusammen.

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Nicola Cruz hat Track in Vulkan aufgenommen

Nicola Cruz hat einen neuen Track veröffentlicht - "Arka". Aufgenommen wurde der Track in dem Vulkan Llalo in der Nähe von Ecuadors Hauptstadt Quito. Es war für Nicola Cruz aber kein Tanz auf dem Vulkan. Denn dieser Vulkan hat schon lange kein Feuer mehr gespuckt. Der ecuadorianisch französische DJ ist aber dafür bekannt, dass er die Nähe zur Natur sucht für seine Dancetracks. Diese Andenflöte in Arka spielt der argentinische Flötist Esteban Valdivia. Cruz bewundert dessen Flötenspiel und will ihn mit dem Track unterstützen, die Musik der Anden am Leben zu halten. Das ganze Album Siku gibt es am 25.Januar. Die Musikredaktion von Cosmo ist so begeistert vom Track "Arka", dass wir ihn gleich auf die Cosmo Playlist gesetzt haben.

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Stand: 29.11.2018, 10:00