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Disstrack gegen österreichischen Rechtsruck

Videostill: Zwei Personen mit den Masken von Sebastian Kurz und Heinz-Christian Strache halten einen Schal mit "Österreich" Schriftzug in die Höhe

Global Pop News 21.11.2018

Disstrack gegen österreichischen Rechtsruck

Von Maike de Buhr

Österreichische Rap-Szene wehrt sich gegen den Rechtsruck in ihrem Land | Vassili Golod und Jan Kawelke sprechen im Machiavelli Podcast mit dem "Generalrapkretär" Lars Klingbeil | Unsere täglichen News aus der Welt des Global Pop.

Disstrack gegen österreichischen Rechtsruck

In Österreich wehrt sich der Rap-Szene gegen den Rechtsruck. Jetzt haben die Rapper Kid Pex und Kroko Jack Stress mit der rechten Szene wegen eines Disstracks gegen die Regierung. Im Song "So viel Polizei" nehmen sich die beiden Rapper die zunehmende Polizeigewalt und rechtspopulistische Politiker vor. Im Video dazu tragen sie Masken von österreichischen Regierungsmitgliedern, wie Innenminister Herbert Kickl oder dem Vizekanzler Heinz-Christian Strache. Im Hintergrund schwenken sie eine Antifa-Fahne.

Da schalten sich natürlich die Akteure der Identitäten Bewegung, der rechtspopulistischen Partei FPÖ oder einer rechten Zeitung ein. Politikerin Ursula Stenzel nennt den Disstrack "Grauenhaft" und der Wochenblick spricht in einem Artikel, über ein "Infantiles Video zum Hass-Lied". Kid Pex kommt aus Wien, Kroko Jack kommt aus Linz. In Österreich bekannt geworden sind sie durch ihr politisches Engagement in ihrer Musik. 

Folge 8 von Machiavelli: Generalrapkretär Klingbeil

Ab heute gibt es die neue Folge von Machiavelli, dem COSMO-Podcast über Rap und Politik. Diesmal haben Vassili Golod und Jan Kawelke den Generalsekretär der SPD zu Gast: Lars Klingbeil. Der "Generalrapkretär" ist Politiker und Rap-Fan in einem. Klingbeil hört Trettmann, Freundeskreis oder Samy Deluxe. Der Song "20 qm" von Casper ist sein Lieblingslied. "Das ist der beste Casper Song, den es gibt. Privat in einer Lebensphase war der mal sehr wichtig. Dieses Beschreiben von Enge, Zumachen, man kommt gedanklich überhaupt nicht mehr raus aus einem kleinen Raum. Das ist einfach etwas, was mich in meinem Leben privat sehr bewegt hat. Und Ja, da gibt es natürlich auch die Referenzen zur SPD."
Lars Klingbeil spricht in der Machiavelli-Folge nicht nur über HipHop, sondern auch über den Satus Quo der SPD nach schlechten Umfragewerten und verlorenen Landtagswahlen.

Stand: 21.11.2018, 10:17