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Walter 'Junie' Morrison ist tot

Walter "Junie" Morrison

Global Pop News 17.02.2017

Walter 'Junie' Morrison ist tot

Von Maike de Buhr

Funkvisionär Walter "Junie" Morrison ist tot |Xatar legt alle Konflikte im Rapgame nieder | Christine and The Queens mit neuem Album | Momford & Sons mit Konzert-Doku aus Südafrika | Drum & Bass Pionier Goldie zurück mit neuem Album | Unsere täglichen News aus der Welt des Global Pop.

Funkvisionär Walter 'Junie' Morrison ist tot

Der Funkvisionär Walter 'Junie' Morrison ist im Alter von 62 Jahren gestorben. Der Sänger, Songwriter und Keyboarder spielte an der Seite von P-Funk Legende George Clinton bei Parliament Funkadelic. Aber vor allem war er bekannt als Gründer der Ohio Players. Ihr Song"Funky Worm" von 1972 wurde Hunderte Male gesampelt - u.a. von De La Soul, Kriss Kross und Snoop Dogg. 'Junie' hat den Funk elektrifiziert. Mit seinen Songarrangements und Adlibs prägte er nicht nur den Funk maßgeblich. Sein Einfluss ist auch auf den HipHop und R'n'B groß. Die Musikwelt trauert um einen großen Künstler. Roots-Drummer Questlove nennt ihn eine große Inspiration. Er bedauert es, sich nicht mehr richtig mit Morrison unterhalten zu können. Rapper Q-Tip verabschiedet sich von dem zu wenig gefeiertem Musiker und Bootsy Collins kann gar nicht fassen, dass Walter 'Junie' Morrsion nun tot ist.

  

Xatar beendet Konflikte im Rapgame und gründet Stiftung

Rapper Xatar hat sich zum ersten Mal zu seinem Disput mit KC Rebell geäußert. Seine Message ist Frieden. In einem langen Post auf Facebook nimmt er ausführlich Stellung zu dem, was seit der Attacke im Kölner Rapmilieu letzten Sommer passiert ist. Dabei wurde ein 31-Jähriger aus KC Rebells Umfeld schwer verletzt. Leute aus Xatars Umfeld sollen dafür verantwortlich sein. Xatar erzählt in dem Statement von dem Haftbefehl gegen ihn, wie er untertauchen wollte, sich dann gestellt hat und auf Kaution freikam. Fans haben einen Disstrack gegen KC Rebell erwartet, aber stattdessen der Sinneswandel beim Gangstarapper: Xatar will mit seiner Nachricht jetzt alle Konflikte im Rapgame beilegen. Außerdem kündigt eine Stiftung an, die sich für Kinder in Gefahr einsetzen soll.

Mumford & Sons Livedoku mit Baaba Maal und anderen

Die britischen Folkstars von Mumford & Sons haben eine Livedoku über ihre Zeit in Südafrika rausgebracht. Die Band tourte dort und spielte auch mit dem Global-Pop-Duo The Very Best und dem senegalesischen Popstar Baaba Maal. Ihre gemeinsame "Johannesburg"-EP ist in der Zeit zu Stande gekommen. Die Doku "Mumford & Sons Live From South Africa - Dust And Thunder" zeigt nicht nur Konzertmitschnitte, sondern auch Szenen von den Aufnahmen der EP, für die sich Baaba Maal, The Very Best und Mumford & Sons zwei Tage und zwei Nächte ins Studio eingeschlossen haben.

Christine and The Queens kündigt neues Global-Pop-Album an

Bei den NME-Awards in London hat die französische Pop-sängerin Christine and The Queens erzählt, dass sie gerade Italienisch und Spanisch lernt. Ihre Songs waren bisher auf Französisch und Englisch. Das neue Album könnte eine Melange aus europäischen Sprachen werden. Außerdem soll es richtig zur Sache gehen. Es soll schweißtreibender und sexueller sein als der Vorgänger. Christine and The Queens will Geschlechterrollen aufbrechen und denkt dabei an eine weibliche Figur, die großes Verlangen nach Körperlichkeit hat - etwa wie ein männlicher Rockstar. Ihr Debütalbum "Chaleur Humaine" von 2014 erreichte in Frankreich Doppel-Platin-Status.

Drum & Bass Pionier Goldie zurück mit neuem Album

Nach fast 20 Jahren gibt es Neues von Drum & Bass-Pionier Goldie. Der Brite bringt am 16. Juni sein drittes Soloalbum "The Journey Man" raus. Den ersten Vorboten "I Adore You" gibt es bereits jetzt zu hören. Das Album wird eine Doppel-LP mit 16 neuen Liedern, in denen sich der Mann mit den goldenen Grillz von The-Shining-Regisseur Stanley Kubick hat beeinflussen lassen. Über fünf Jahre hat er an dem Konzept gearbeitet. Goldie prägte mit seinem ersten Album "Timeless" von 1995 die Drum & Bass- und Jungle-Musik maßgeblich. Auf "The Journey Man" darf man also ziemlich gespannt sein.

Stand: 17.02.2017, 09:00