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Die unterschätzte Hauptstadt Perus - Ein Jahr in Lima

Peru

Weltweit

Die unterschätzte Hauptstadt Perus - Ein Jahr in Lima

Letztes Jahr hat Elisabeth Hartmann Weihnachten am Strand in Ecuador verbracht. Und in Südamerika ist sie danach für ein Auslandssemester geblieben - im Nachbarland Peru. Wie sie das Jahr dort  verbracht hat, erzählt Elisabeth in Weltweit.

Die unterschätzte Hauptstadt Perus - Ein Jahr in Lima

COSMO | 24.11.2018 | 06:32 Min.

Elisabeth hat in der Hauptstadt Lima gelebt und auch studiert. Lima wird auch als die unterschätze Hauptstadt Perus bezeichnet. Elisabeth kann das total nachvollziehen, denn auch für sie war Lima erst auf den zweiten Blick eine Stadt, in der sie sich ein Leben vorstellen kann. Zunächst beschreibt Elisabeth die Hauptstadt als grau, da es die Hälfte des Jahres sehr bewölkt ist und man kaum Sonne sieht. Trotzdem ist Lima eine riesige Stadt mit vielen Menschen. Zudem hat sie eine super Kultur-Szene und liegt direkt am Meer, was sie für Elisabeth zu etwas Besonderem macht. Man kann dort surfen und es gibt eine Steilküste. Diese Eigenschaften machen Lima für Elisabeth liebenswert.

Die erste Zeit in Peru beschreibt Elisabeth als sehr aufregend. Erst kurz vor ihrer Ankunft hat sie angefangen Spanisch zu lernen, weshalb sie auch schüchtern war. Das machte das erste halbe Jahr, in dem Elisabeth studierte, zu einer Herausforderung. Doch nach den ersten sechs Monaten hat sich die junge Bremerin immer besser an ihr neues Umfeld gewöhnt. 

Peru Strand

Nach ihrem Studium hat Elisabeth ein Praktikum gemacht und ist in eine WG gezogen. Das Wohnen in einer Wohngemeinschaft mit zwei Peruanern hat ihr geholfen, sich in Lima noch besser einzuleben. Mit ihren beiden Mitbewohnern konnte sie ihre Freizeit gestaltet, was ihren Aufenthalt verschönert hat. Dazu gehörte es, gemeinsam zu kochen oder einen Film im Kino anzuschauen. Und ganz wichtig für die Studentin war es auch, Menschen um sich zu haben, mit denen sie etwas unternehmen konnte.

Eine kleine Hürde gab es für die Bremerin, was die Peruanische Küche angeht. In Peru kommt traditionell viel Fisch und Fleisch auf den Teller. Aber Elisabeth ist Vegetarierin. Das hat sie aber super gelöst, indem sie einfach selbst gekocht hat, auch in ihrer WG. Da sie auch schon in Indien eine Zeit lang gelebt hat, hat sie für ihre peruanischen WG-Freunde indisches Essen gekocht.

Lima Markt

Die große Armut in Lima ist der Studentin auch aufgefallen. Zwischen dem Stadtkern und den äueren Bezirken gibt es ein starkes Gefälle. Bei einem Besuch in einem der benachteiligten Stadtteile ist Elisabeth mit den Bewohnern ins Gespräch gekommen und da hat sie erfahren, dass diese Armut ein großes Problem für die Bewohner ist.  Die Häuser sind teilweise einfache Wellblechhütten und auch die Müllabfuhr kommt  dort nicht an.

Elisabeth hat aber noch viel mehr von Peru gesehen. Und als eines ihrer Highlights beschreibt sie den Ausflug in den Regenwald, in der Nähe von Iquitos. Auf dem Amazonas ist sie in den Regenwald hineingefahren und hatte die Möglichkeit Tierstationen zu besuchen. Neben dem Beobachten von Tieren hat sie auch im Amazonas gebadet und das war für Elisabeth ein Highlight.

Stand: 25.11.2018, 13:20