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Wie aus einer Crowdfunding-Reise eine Rettungsaktion für Welpen wurde

Ein Radfahrer kniert vor einem Karton mit Hundewelpen.

Weltweit

Wie aus einer Crowdfunding-Reise eine Rettungsaktion für Welpen wurde

Nick ist 22 Jahre alt, kommt von der Ostfriesischen Inseln Wangerooge und wollte von Oldenburg nach Indien radeln, um Spenden für einen Brunnen in Uganda zu sammeln. Aber seine Reise läuft ganz anders als geplant.

Wie aus einer Crowdfunding-Reise eine Rettungsaktion für Welpen wurde

COSMO 07.12.2019 05:51 Min. Verfügbar bis 07.12.2020 COSMO

Nick möchte mit seiner Reise auf die schlechte Trinkwasserversorgung in vielen Teilen der Welt aufmerksam machen und Spenden für ein Brunnenprojekt in Uganda sammeln. Bis nach Indien ist Nick allerdings nicht geradelt, sondern nur bis nach Georgien. Dort hat er seine Reise erstmal abgebrochen — aus einem sehr guten Grund: In Serbien hat Nick neun Hundewelpen gefunden, die auf der Straße ausgesetzt wurden. Die konnte er nicht hilflos zurücklassen! Also hat er sie auf seinem Rad mitgenommen und sucht nun neue Familien für die kleinen Hunde. Mit Erfolg: Fast alle Welpen sind schon vermittelt und einer von ihnen zieht bei Nick ein. Das Brunnenprojekt ist mit dem Ende seiner Radtour aber nicht gestorben — um das noch fehlende Geld zu sammeln, will Nick im nächsten Jahr Vorträge über seine Reise halten.

Bildergalerie: Nick radelt für den guten Zweck von Oldenburg nach Georgien

Nick ist 22 Jahre alt, kommt von der Ostfriesischen Inseln Wangerooge und wollte von Oldenburg nach Indien radeln, um Spenden für einen Brunnen in Uganda zu sammeln. Aber seine Reise läuft ganz anderes als geplant.

Ein Mann mit Fahrradhelm steht auf einer Straße.

Vor seinem Abenteuer war Nick kein großer Radfahrer. Er hat das Fahrrad als Fortbewegungsmittel gewählt, weil er beim Reisen einen möglichst "grünen Fußabdruck" haben möchte: "Mir war es wichtig, dass ich einfach mal langsam reise und auch irgendwo anhalten kann, wo kein Flugzeug landet."

Vor seinem Abenteuer war Nick kein großer Radfahrer. Er hat das Fahrrad als Fortbewegungsmittel gewählt, weil er beim Reisen einen möglichst "grünen Fußabdruck" haben möchte: "Mir war es wichtig, dass ich einfach mal langsam reise und auch irgendwo anhalten kann, wo kein Flugzeug landet."

In Serbien, vierzig Kilometer hinter Belgrad, hat Nick neun Hundewelpen gefunden. Sie haben seine Reise komplett verändert.

"Ich habe hinter einer Leitplanke Geräusche gehört und dort die kleine Hundewelpen gefunden. Um die habe ich mich dann natürlich gekümmert."

Nick nimmt die Welpen mit und schmuggelt sie nach Bulgarien. Dort findet er eine Unterkunft für die Hunde und bleibt drei Woche bei ihnen. Dann setzt er seine Reise erstmal fort.

Nick verbringt einen Monat in Georgien. Dort entschließt er sich seine Reise abzubrechen und dafür zu sorgen, dass die neun Welpen ein gutes Zuhause bekommen. Danach will er sein Brunnenprojekt vorantreiben und die restlichen Spenden sammeln, um einen neuen Brunnen in Uganda finanzieren zu können.

Und es sieht gut aus: Fast alle Welpen sind schon vermittelt und einer von ihnen zieht bei Nick ein.

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Stand: 07.12.2019, 14:00