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Eine göttliche Serie - "Die Wege des Herrn"

Die Wege des Herrn

Serientipp

Eine göttliche Serie - "Die Wege des Herrn"

Bei Arte gibt es jetzt die neue dänische Serie "Die Wege des Herrn". Kling erstmal nicht nach actionreichen Verfolgungsjagden, aber ob die Serie über eine Pfarrersfamilie trotzdem interessant ist erzählt uns Cosmo-Serienjunkie Lina Kokaly.

Eine göttliche Serie - "Die Wege des Herrn"

COSMO | 24.11.2018 | 03:02 Min.

Warum gerade "Die Wege des Herrn" gucken?

Ja, warum eine Serie gucken über eine Pfarrersfamilie? Aus zwei Gründen reingeschaut: Erstens: Ist die Serie von Adam Price und der hat auch die schlaue und interessante Serie Borgen über eine dänische Politikerin gemacht und zweitens spielt Lars Mikkelsens die Hauptrolle, und dem gucke ich gerne zu, der hat ja auch bei Sherlock mitgespielt und House of Cards. Und hier läuft er sich richtig warm, als Pfarrer mit Alkoholproblem.

Worum geht es in "Die Wege des Herrn"?

Um eine Familie. Papa und Sohn sind Pfarrer, ein anderer Sohn kriegt nichts gebacken und die Mama räumt hinter ihrem Alkoholiker-Mann auf, der manisch-depressiv und untreu ist. Aber eben auch bedeutende Reden hält. Atheisten haben dazu aufgefordert, aus der Kirche auszutreten und er sagt, „dann lasst uns doch kämpfen“. Und sein Sohn ist auch schon Pfarrer und auch er kann echt gut predigen.

Wie hoch ist der Suchtfaktor?

Diese Serie ist wie sehr dunkle, feine Schokolade. Zum Wegsuchten viel zu schade, anspruchsvoll, und echt ein Genuss. Außerdem will die Serie auch polarisieren: Auf eine Szene, in der gebetet wird, folgt meistens eine leidenschaftliche Sexszene. Adam Price, der Macher der Serie hat mal gesagt: Seine Politserie Borgen, war eine Serie über Frauen, über ihren Zugang zur Macht. Die Wege des Herrn ist eine Serie über die sinkende Macht der Männer. Das ist pauschal und auch aus gender-Perspektive nicht ganz uptodate, aber es klingt mega-cool.

Stand: 24.11.2018, 12:05