Helsinki - Eine Metropole umgeben von 1000 Seen

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Helsinki - Eine Metropole umgeben von 1000 Seen

Helsinki hat, obwohl Großstadt, etwas harmonisches - ist nie anstrengend oder überfordernd. Das liegt an der Architektur, den Menschen und der grünen Natur, die nur ein paar Bahnstationen entfernt beginnt.

Den einmaligen Stil Helsinkis macht zunächst die Architektur aus - die Gebäude, die im sogenannten neoklassizistischen Stil gebaut sind - also dem Gegenstück zu barocken Bauten mit vielen Verzierungen. Alles ist etwas schlichter gehalten. Der Begriff "Nordischer Minimalismus" beschreibt das ganz gut.

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Das sieht man auch beim Wahrzeichen der Stadt, dem Dom von Helsinki. Der ist schneeweiß mit grünen Kuppeln – und wenn man den mit einem sakralen Gebäude wie dem Kölner Dom vergleicht, der einen schon alleine von der Monumentalität her erschlägt und ziemlich düster rüberkommt, könnte man denken: Kirche geht auch in schön.

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COSMO 08.10.2019 11:29 Min. Verfügbar bis 07.10.2020 COSMO

Ganz im Gegenteil zu diesen traditionellen Bauten stehen die modernen Gebäude, etwa das Kiasma Museum für moderne Kunst. Das sieht so modernistisch aus, dass es fast schon eine Weltraumstation sein könnte. Es fügt sich aber trotzdem harmonisch ins Stadtbild.

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Stärkung im Café Esplanad

Erster Anlaufpunkt in Hafennähe ist das Café Esplanad. Direkt zwischen Hafen und City gelegen ist das eines der beliebtesten Cafés in Helsinki. Berühmt vor allem für seine Lohikeitto, die finnische Lachssuppe und die riesigen Korvapuusti. Die heißen wörtlich übersetzt "Ohrfeigen" und sind die finnische Variante der Zimtschnecken. Zimt, Butter, Zucker und ein bisschen Kardamon – das sind die Zutaten, die einem wohlig in die Nase dringen, wenn sich die Türen zum Café Esplanad öffnen. Ein Ort an dem man, gerade im Herbst oder Winter, wenn es draußen kälter ist, gerne länger bleibt.

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Vom Design District in die Natur

In Helsinki gibt es einen eigenen "Design District". So nennt sich ein Stadtteil in Hafennähe, in dem sich junge Designerinnen und Designer austoben können. Teilweise auch finanziell unterstützt durch die Stadt. So eine Art "Start Up Maßnahme" für Designer – und das in allen Bereichen: für Mode, irgendwelche verrückten Alltagsgegenstände und auch ganz profane Sachen, wie zum Beispiel kleine Lautsprecher, die gut klingen. Und die noch den Clou haben, dass es Stoffbezüge für sie in allen möglichen Farben gibt, sie können also an das eigene zu Hause angepasst werden. Ein typisches Beispiel für finnisches Designdenken: funktional, praktisch und schick.

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Vom Design District geht es in die unberührte Natur – die ist in Helsinki immer nur ein paar Bahnhaltestellen entfernt. Das machen die Finninen und Finnen übrigens auch so, egal bei welchen Wetter, ob Sommer, Herbst oder Winter, fahren sie raus in die Natur, auch wenn es nur kurz mal zwischendurch ist.

Stand: 08.10.2019, 10:00