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Geht doch!

Uli Hauser, zwei lange Schatten auf einer Straße

Cities

Geht doch!

Er wollte eine Auszeit. Den Sommer einfach mal draußen verbringen. Und so hat sich Uli Hauser auf den Weg gemacht. Von Hamburg nach Rom. Erst in Wanderstiefeln, dann in Sandalen. In seinem Buch "Geht doch!" erzählt er von unterwegs.

Cities - Geht doch: Gespräch mit Uli Hauser

COSMO | 15.05.2018 | 11:35 Min.

"Im Fitnessclub ist viel mit Bauch-Beine-Po, aber wenig mit Füßen", schreibt Uli Hauser in seinem Buch "Geht doch!". Er berichtet von einem Sommer, in dem er einfach mal loslief. Raus aus Hamburg, quer durch Deutschland über die Schweiz nach Italien. Die Route ändert sich unterwegs. Denn Uli Hauser folgt allem, was er spannend findet: dem Ausblick, der Leiter über den Zaun, dem Freund, der ihn spontan einlädt.

Uli Hauser, Selfie

Unterwegs entdeckt er, was vielen von uns unbekannt ist. In Göttingen lässt er sich Karten von alten Hellwegen erklären, auf denen früher Königinnen und Könige durch Europa reisten. Einige davon hat Uli Hauser unterwegs selbst ausprobiert. In der Rhön, im Südosten Deutschlands, trifft er die Nachtschutzbeauftragte der Region. Den Job gibt’s wirklich. Sie sorgt dafür, dass so wenig Licht wie möglich den Blick auf den nächtlichen Himmel stört und so die Rhön zu einem Sternenpark macht. In der Nähe von Meßkirch, nicht weit vom Bodensee, entdeckt er, eine mittelalterliche Baustelle. Auf dem Campus Galli entsteht ein Kloster nach den Bauplänen und mit den Mitteln von vor 1200 Jahren.

eine Kuh schnuppert an den Füßen von Uli Hauser

Doch vor allem erfährt Uli Hauser eins: Er entschleunigt, verliert sich in den Tagen – und findet zu sich selbst, zu seinem Gang und zu seinen Füßen. Seine Empfehlung für alle Büro-Menschen, Langzeit-Sitzer und Von-einem-Ort-zum-anderen-Hetzer: Geht doch!

Stand: 15.05.2018, 08:00