Mareike Fallwickl

Mareike Fallwickl - "Die Wut, die bleibt"

Als Helene vom Abendbrottisch aufsteht und vom Balkon springt, hat Lola plötzlich keine Mutter und Sarah plötzlich keine beste Freundin mehr. Drei Frauen, an deren Beispiel Mareike Fallwickl in ihrem neuen Buch aufzeigt, was es bedeutet, in unserer Gesellschaft eine Frau zu sein. 

Von Mona Ameziane

Mareike Fallwickl liest aus "Die Wut, die bleibt"

1LIVE Stories. 01.05.2022 52:24 Min. Verfügbar bis 01.05.2023 1LIVE


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"Es wird schmerzhaft sein und fies, es wird mir wehtun und euch auch, es wird fiktiv sein und trotzdem wahr."

Das sagt die Österreicherin Mareike Fallwickl über ihr neues Buch "Die Wut, die bleibt" und es stimmt: die Geschichte tut weh. Aber genau das ist der Grund, weshalb sie so gut und so wichtig ist. Es geht um immer noch starre Rollenbilder in unserer Gesellschaft. Es geht ums Muttersein, um Carearbeit, um Selbstermächtigung und um die Frage, ob es "gute" und "schlechte" Gewalt gibt. 

Mareike Fallwickl erzählt anhand von zwei Frauen in unterschiedlichen Generationen, was Wut auslösen kann und was passiert, wenn sie an die Oberfläche tritt. Sie hinterfragt unsere gesellschaftlichen Konventionen, nach denen es völlig normal ist, dass eine Frau "sich kümmert" und der Mann es hinnimmt. In der Lesung sprechen wir außerdem über Selbstverteidigung, die Gen Z und darüber, warum auch die Buchwelt immer noch sehr männlich geprägt ist. 

Das Buch in einem Satz
Die Schicksale von drei Frauen verweben sich zu einer Geschichte, die aufzeigt, was es bedeutet, in unserer Gesellschaft eine Frau zu sein. 

Besonders weil 
Beim Lesen klar wird, dass Männer es zum Teil ebenso schwer haben, im bestehenden System den vermeintlich richtigen Weg zu finden. 

Für Fans von
Geschichten, die unterhalten und dabei mit jeder Zeile eine Message rüberbringen.