Mareike Fallwickl - "Dunkelgrün fast Schwarz"

Mareike Fallwickl

1LIVE Klubbing

Mareike Fallwickl - "Dunkelgrün fast Schwarz"

Von Mona Ameziane

Jeder von uns hatte ihn, diesen einen Freund, der im Sandkasten auf einmal neben einem saß und dann lange nicht mehr weggegangen ist. Genau der war Raf für Motz - bis zu dem Tag, an dem dann alles vorbei war. Dieser Tag ist sechzehn Jahre her.

Mareike Fallwickl liest aus "Dunkelgrün fast schwarz"

1LIVE Klubbing | 10.06.2018 | 44:09 Min.

Download

Mittlerweile lebt Moritz ein erwachsenes Leben, das die einen "normal" nennen würden, die anderen vielleicht sogar "spießig": Er hat eine Freundin, bekommt bald ein Kind und geht jeden Tag arbeiten. Doch alles ändert sich, als plötzlich Raffael vor seiner Tür steht. Raf, der Selbstbewusste, der Schöne, der Charmante. Raf, der Unberechenbare, der Anführer, der Böse. Diese Seite von ihm kennt nicht nur Motz mehr als gut, sondern auch seine Mutter Marie. Die hat es schon damals auf dem Spielplatz im österreichischen Bergdorf geahnt: Raf ist zerstörerisch und so etwas wie Gift für ihren Sohn. Und dann ist da noch Johanna, kurz Jo. Sie war mal die große Liebe von Motz, dann der Spielball von Raf und auch sie ist nach sechzehn Jahren wieder zurück. 

"Dunkelgrün fast Schwarz" ist die Geschichte von einer Freundschaft, in der einer immer Spaß hat und der andere fast 500 Seiten lang leidet. Genauso wie der Leser übrigens, denn wenn es einen Preis für den besten Spannungsbogen geben würde, dann hätte Mareike Fallwickl sehr gute Chancen! Ihr erster Roman ist voll von Zeitsprüngen und wechselnden Perspektiven und sie weiß anscheinend genau, wie man beklemmende Katastrophen in ganz kleinen Häppchen serviert.

Das Buch in einem Satz
Eine spannende Dreiecksgeschichte über Macht unter Freunden, Menschen mit zwei Gesichtern und manipulierte Beziehungen.

Besonders weil
Lang ohne Längen zu haben.

Für Fans von
Versteckten Intrigen, Zeitsprüngen, bunten Farben (nicht nur dunkelgrün).

Stand: 10.06.2018, 21:59