Sebastian Janata - "Die Ambassadorin"

Sebastian Janata

1LIVE Stories.

Sebastian Janata - "Die Ambassadorin"

Von Mona Ameziane

Ein toter Großvater, der kein Großvater ist, ein verschwundenes Jagdgewehr, ein beschissenes Denkmal und ein geheimer Frauenbund. Das sind die Themen von Sebastian Janatas erstem Roman "Die Ambassadorin". In der Stories-Lesung spricht Mona Ameziane mit ihm über das Burgenland in Österreich, über sein Leben als Schlagzeuger der Band "Ja, Panik" und über Feminismus.

Sebastian Janata liest aus "Die Ambassadorin"

1LIVE Stories. 18.10.2020 48:14 Min. Verfügbar bis 18.10.2021 1LIVE

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Hugo Navratil muss aus Berlin zurück in die österreichische Provinz. Onkel Beppo ist gestorben, der Mann, der für ihn wie ein Großvater war, immer Underberg getrunken und ihn als Kind mit auf die Jagd genommen hat. Als auf seiner Beerdigung zwei fremde Frauen auftauchen, die behaupten, mit Onkel Beppo verwandt zu sein, taucht Hugo nach und nach in die Welt des alten Mannes ein, der anscheinend mehr war als das, was Hugo in ihm gesehen hat.

"Die Ambassadorin" ist ein Heimatroman, der einen nicht nur ins österreichische Burgenland führt, sondern auch in den tiefsten Wald und das Leben eines jungen Mannes, der unfreiwillig in die Suche nach einer alten Flinte verwickelt wird und plötzlich mit einer Tasche voller Geld und einem Kopf voller Fragen dasteht.

Sebastian Janata, der seit 14 Jahren Schlagzeuger in der Band "Ja, Panik" ist, erzählt im Buch auch ein bisschen von sich. Auch er ist im Burgenland geboren und nach Berlin gezogen, auch er verbindet nicht nur Gutes mit seiner Heimat und hat im Alter von drei Jahren bereits eine Waffe poliert.

Das Buch in einem Satz

Ein etwas anderer Heimatroman, der sich liest wie ein Krimi.

Besonders weil

…das österreichische Burgenland ein recht unbesetzter Fleck in der Welt der Bücher ist.

Für Fans von

Geschichten, die im Kern von starken Frauen handeln!!