Mercedes Spannagel - "Das Palais muss brennen"

Mercedes Spannagel

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Mercedes Spannagel - "Das Palais muss brennen"

Dass man als Kind nicht immer die Werte der Eltern vertritt, wissen wir sicherlich alle aus eigener Erfahrung. Aber wie fühlt es sich an, als Tochter einer rechtskonservativen Politikerin aufzuwachsen, die dann auch noch Bundespräsidentin wird? Genau dieses Gedankenexperiment wagt Mercedes Spannagel in ihrem ersten Roman und verpackt damit ein ernstes Thema in einer kurzweiligen und coolen Story.

Mercedes Spannagel liest aus "Das Palais muss brennen"

1LIVE Stories. 06.12.2020 48:46 Min. Verfügbar bis 06.12.2021 1LIVE


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Seit ihre Mutter Bundespräsidentin ist, leben auch Luise und Yara im Palais und müssen sich die unzähligen Räume mit neun Windhunden teilen, deren Namen klingen, als wären sie eine adelige Boygroup. Aus Protest legt sich Luise einen Mops zu, den sie Marx nennt und der ihr ab sofort nicht mehr von der Seite weicht. Zusammen mit ihrer Freundin Lili versenkt sie die Jagdgewehre aus dem Waffenschrank im hauseigenen Pool, tapeziert das Teezimmer des Palais mit Artikeln über die Verbrechen der chinesischen Politikriege und plant mit ihren Freunden den Sturz der eigenen Regierung. Doch am Abend des Wiener Opernballs, für den sie eine Kunst- und Protestaktion geplant hatten, kommt alles ganz anders.

"Das Palais muss brennen“ ist ein Buch über die korrupten Machenschaften der Politik-Elite und das Leben ihrer Kinder voller Sex, Drogen and Rebellion. In der Lesung in 1LIVE Stories sprechen wir mit der Autorin über den Anarchismus von Möpsen, die positiven Seiten vom Fechtsport und darüber, warum ein Foto von Marine Le Pen beim Schreiben helfen kann.  

Das Buch in einem Satz

Luise ist die Tochter der rechtskonservativen Bundespräsidentin von Österreich und plant mit ihren Freunden den Sturz der Regierung.

Besonders weil

Es ein Buch ist, das von der ersten bis zur letzten Seite unterhält und trotzdem zum Nachdenken über das aktuelle Weltgeschehen anregt.

Für Gegner von

Rechtem Gedankengut, Burschenschaften und Fechtverletzungen an den Augenbrauen.

Stand: 06.12.2020, 22:00