Seeed - "Geld"

Seeed

Neu für den Sektor

Seeed - "Geld"

Von Daniel Vogrin

„Wenn einer das Money gerechter verteilt, kriegt er auf die Fresse. Das Money ist meins.“ – rappt Peter Fox in „G€LD“. Klingt ziemlich gierig und das obwohl „Seeed“ eigentlich nie die Band war, die mit Reichtum geprotzt hat. Vielleicht hat sich daran auch nicht viel geändert. Was wollen die Berliner mit ihrer Hymne an das Bezahlmittel dann sagen?

„G€LD“ klingt nach gute Laune und kann genauso im Club laufen. Beim genaueren Hinhören wird aber klar, dass Seeed uns mit ihrem Song die eklige Realität präsentieren. Die Ungleichheit, die Geld mit sich bringt, lässt sich nicht weg diskutieren. Oder wie Seeed es sagen: „Wir haben jetzt auch endlich einen Song zum alles beherrschenden Thema des Lebens“.

Seeed - "Geld"

1LIVE Neu für den Sektor 20.09.2019 00:30 Min. Verfügbar bis 19.09.2020 1LIVE

Der Song wird auf dem fünften Album der Band sein. Das wird „Bam Bam“ heißen und am 04. Oktober erscheinen. Damit geht's für die Band dann auf Riesentour. Im Sektor schauen die Berliner zweimal in Dortmund und dreimal in Köln vorbei. In Köln spielen sie ganze drei Mal in der Arena. Über 60.000 Menschen können also allein nach Köln zu den Konzerten. Ja, da wird auch viel Geld umgesetzt. Von dem Streben danach, sind nur die wenigsten befreit. Peter Fox sagt es in „G€LD“ ja selbst: „Ja, ich geb‘ es zu: Money macht frei.“

"Geld" in 140 Zeichen

„G€LD“ ist die Art von Seeed mit Gesellschaftskritik umzugehen und das Thema das alle umtreibt. Selten ist die Kritik so tanzbar gewesen.

Angeberwissen

Seed haben schon einen Brief an Angela Merkel geschickt. Zumindest waren sie Mitunterzeichner eines offenen Briefes zum Schutz der Künstlerrechte der an die Kanzlerin ging.

"Geld" als Gif

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Stand: 20.09.2019, 00:20