Ritt Momney - "Put Your Records On"

Ritt Momney

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Ritt Momney - "Put Your Records On"

Von Philipp Kressmann

Es gibt Songs, die man nicht vergessen kann. Trotzdem braucht man manchmal  einen Reminder. „Put Your Records On“ der britischen Musikerin Corinne Bailey Rae ist so ein Titel. Dank des US-Indie-Projekts Ritt Momney kriegt ihr Soul-Song jetzt ein neues Gewand.

Mach deine Lieblingsmusik an und versuch dich gut zu fühlen. Das ist eine der Botschaften von Corinne Bailey Rae´s Song. „Put Your Records On“ wurde 2007 für den Grammy nominiert. Jetzt wagt sich Jack Rutter aus Salt Lake City an ein Cover. Jack nennt sich Ritt Momney - früher war das eine Indierock-Band, heute macht er solo weiter.

Seine Cover-Version hat aber nichts mit Rock zu tun, sondern ist vielmehr Bedroom- und DIY-Pop. Jacks Stimme hat hier sogar ein wenig Soul. Am Ende des Songs bearbeitet Jack seine Stimme trotzdem - offensichtlich mit Autotune. Die Instrumentierung und der Style sind also neu, aber der positive Vibe und die entspannte Atmosphäre geblieben.

Die Machart des Covers erinnert an die Musik, die Ritt Momney sonst macht. Die erinnert an Chet Faker, ist eher reduziert und entspannt. Vielleicht musste Jack auf Instagram seine Hörer*innen daran erinnern, dass der Song ein Cover ist. Corinne Bailey Rae hat das Cover auch genehmigt und wird daher auch am Gewinn des Covers beteiligt.

"Put Your Records On" in 140 Zeichen

Lieblingsmusik hören und sich einen Moment sorglos fühlen - zeitlose Message von Corinne Bailey Rae. Der Indie-Insider Ritt Momney hat ihren größten Hit gecovert!

Angeberwissen

Der Projektname Ritt Momney ist wohl Wortwitz und Anspielung auf den Geschäftsmann und US-Politiker Mitt Romney. Der ist zwar Republikaner, aber entschiedener Trump-Kritiker. Was das mit der Musik von Jack zu tun hat? Scheinbar wenig. Denn er singt in seinen eher minimalistischen und sensiblen Songs vor allem über Einsamkeit und Verlust.

"Put Your Records On" als Gif

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Stand: 23.10.2020, 00:00