Paul Woolford & Amber Mark - "HEAT"

Paul Woolford

Neu für den Sektor

Paul Woolford & Amber Mark - "HEAT"

Von Isabel von Glahn

Der britische DJ und Produzent Paul Woolford und die New Yorker Sängerin Amber Mark haben sich das erste Mal für einen gemeinsamen Track zusammengetan. Mit „HEAT“ veröffentlichen die beiden eine Dance-Single voller frühzeitiger Sommer-Vibes.

Paul Woolford hat das letzte Jahr genutzt, um neue Musik zu produzieren und zu veröffentlichen. Seine Zusammenarbeit mit Diplo und Kareen Lomax für die Single „Looking For Me“ und sein Remix von „Come Over“ mit Rudimental, Anne-Marie und Tion Wayne, waren seine erfolgreichsten Releases 2020. Doch der Produzent aus Yorkshire veröffentlicht nicht nur unter seinem bürgerlichen Namen Musik. Als „Special Request“ hat Paul Woolford in diesem Jahr schon die EP „Compassion“ mit drei Tracks releast.

Paul Woolford bedient durch die Nutzung verschiedener Künstlernamen verschiedene Genres in der EDM-Szene. Die Tracks von „Special Request“ lassen sich dem Tech-House zuordnen, sind sehr elektronisch, sphärisch, härter und verzichten auf Gesang. Als Paul Woolford zeigt er eine andere Seite von sich und releast elektronische Dance-Tracks mit oft eingängigen, gesungenen Hooks. In „HEAT“ übernimmt Amber Mark den Gesang. Auch die junge Sängerin hatte im letzten Jahr einen hohen musikalischen Output. Sie ist bekannt für ihre Popsongs, die von Soul-/House- und Electro-Einflüssen geprägt sind.

In „HEAT“ geht es um das innere Brennen und Verlangen, das man für sein Gegenüber verspürt. Doch das Feuer zwischen beiden Personen kann nicht richtig entfachen, weil sie sich auf Abstand halten, statt aufeinander zuzugehen.

"HEAT" in 140 Zeichen

Produzent Paul Woolford schnappt sich die junge Sängerin Amber Mark und releast mit ihr „HEAT“, einen Track mit Frühlingsgefühlen.

Angeberwissen

Amber Mark hat bisher einen eher ungewöhnlichen Lebenslauf. Die 27-jährige wird in Tennessee geboren, reist aber nach ihrem Schulabschluss zusammen mit ihrer Mutter durch die Welt und lebt u.a. in Nepal, Indien und Miami. Weil ihre Mutter in Deutschland geboren ist, treibt es sie nach Berlin als Amber 12 Jahre alt ist. Immer mit dabei: Stift und Block zum Texte schreiben. Als ihre Mutter starb, verarbeitete Amber Mark ihren Schmerz auf ihrem ersten Album „3:33am“. 2019 war sie für ihre Tour zurück in Berlin: „Ich fühle mich ein bisschen nostalgisch. Um ehrlich zu sein, als ich herkam war ich ziemlich emotional. Das letzte Mal als ich hier war, war das mit meiner Mom.“

Stand: 12.03.2021, 00:00