Casper - "Alles war schön und nichts tat weh"

Casper

Neu für den Sektor

Casper - "Alles war schön und nichts tat weh"

Von Jennifer Metaschk

Was wenn irgendwann alles endet? Casper hofft, dass er dann sagen kann: „Alles war schön und nichts tat weh“.

Knapp über vier Jahre ist es her, dass Benjamin Griffey aka Casper sein letztes Solo-Album „Lang lebe der Tod“ veröffentlicht hat. In der Zwischenzeit hat er nicht nichts gemacht. Neben einem gemeinsamen Album mit Marteria, ausverkauften Shows und Festivals und dem Podcast Mit Verachtung, den er gemeinsam mit Drangsalmacht, hat Casper auch noch an neuer Musik gearbeitet! Der erste Song „Alles war schön und nichts tat weh“ ist ein tiefer Blick in Caspers Inneres. Auf einem Piano-Beat malt Casper gewohnt starke Bilder und zeigt, dass er einfach einer der besten Lyriker im Rap-Game ist.

Casper - "Alles war schön und nichts tat weh"

1LIVE Neu für den Sektor 12.09.2021 00:29 Min. Verfügbar bis 12.09.2022 1LIVE


Casper erzählt auf „Alles war schön und nichts tat weh“ von Depressionen, die für ihn ein ständiger Begleiter sind: „Depression bei Fuß wie'n Hund bei der Jagd“. Außerdem deutet er auf Zeilen wie „Bin immer noch nervös, red' leise, stolper' voran/Bau’ Türme von Problemen im Kopf ohne Verstand“ und „Was, wenn die besten Tage da nur 'ne Phase war’n?“ an, dass er nach über 15 Jahren Rap-Karriere immer noch Selbstzweifel hat.

Mit „Alles war schön und nichts tat weh“ kriegen wir von Casper nicht nur einen Song geschenkt, sondern auch ein gleichnamiges Album, das am 25. Februar 2022 erscheinen soll. Dazu hat Cas außerdem noch eine Tour angekündigt, deren erste Hälfte in unter 24 Stunden ausverkauft war. Aber keine Sorge, für die zweiten Termine gibt es noch Karten!

Angeberwissen

Der Titel „Alles war schön und nichts tat weh“ enthält direkt zwei Referenzen. Zum einen auf die Punk-Band Muff Potter aus Münster, die bereits einen gleichnamigen Song veröffentlicht hat und zu denen es auch auf seinem letzten Album „Lang lebe der Tod“ eine Referenz gab, nämlich der Song „Wo die wilden Maden graben“, benannt nach dem Buch des Frontsängers. Und zum anderen auf den Schriftsteller Kurt Vonnegut der in seinem Buch Slaughterhouse FiveEverything was beautiful, and nothing hurt“ schreibt.

Stand: 16.09.2021, 00:05