Schramm

1LIVE Heimatkult

Nur für sich: Schramm

Stand: 22.08.2022, 09:00 Uhr

"I made this for myself (I didn't make it for you)" heißt die Debüt-EP des Wuppertaler Musikers Schramm. Der hat bisher eher hinter den Kulissen gearbeitet und Fotos und Musikvideos für andere Künstler gemacht. Gut, dass er jetzt selbst ins Rampenlicht tritt...

Von Simone Sohn

Schramm im 1LIVE Heimatkult

1LIVE Heimatkult 24.08.2022 03:54 Min. Verfügbar bis 24.08.2023 1LIVE


Was bisher geschah: Schramm heißt mit bürgerlichem Namen Arno Schramm, ist Anfang 20 und hat zwar schon früh Gitarre spielen gelernt und in diversen Schülerbands gespielt, war bisher aber eher hinter den Kulissen tätig. Er hat nämlich in erster Linie Musikvideos, Fotos und das Artwork für andere Künstler gemacht. Nun bringt er seine erste eigene EP raus, die er auch alleine produziert hat.

"I made this for myself (I didn't make it for you)" heißt die Debüt-EP des Wuppertaler Musikers und die sechs Songs darauf drehen sich in erster Linie auch um Schramm selbst. "Ich hatte auf jeden Fall in dieser Phase meines Lebens viele Dinge, die mich beschäftigt haben und konnte das Songwriting so ein bisschen Tagebuchähnlich nutzen, um einfach Sachen für mich zu verarbeiten", erklärt Schramm den Entstehungs-Prozess seiner Debüt-EP. Musikalisch geht das Ganze Richtung Indie-Rock mit Post-Punk-Einflüssen. Richtig nice.

Schramm - "I Died When You Asked Me To Go Out"

1LIVE Heimatkult 19.08.2022 01:31 Min. Verfügbar bis 19.08.2023 1LIVE


Beschreibe dich in drei Songtiteln:
"Let it happen" - Tame Impala
"Raucher" - Future Franz
"Boys don’t cry" - The Cure

Was war die erste Reaktion der Eltern auf deine Musik?
Die finden das ganz cool, glaube ich. Fänden sie es nicht so cool, würden sie es mir aber sicherlich nicht sagen.

Wäre diese Band eine TV-Serie, dann auf jeden Fall...
Radiohead fühlt sich für mich sehr nach Mr. Robot an. Bin froh, das nicht konkret begründen zu müssen, ist nur direkt meine Assoziation.

Nicht gemacht und schwer bereut:
Dieses Jahr wieder kein einziges Festivalticket gekauft und viel zu wenig Konzerte gesehen bisher.

Wovor mich meine Freunde bisher bewahren konnten:
Einsamkeit und Übernahme meiner Selbstzweifel.

Drei letzte Worte vor dem Stromausfall:
DREI ZWEI EINS

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