Falk will Ankomm

Falk

1LIVE Heimatkult

Falk will Ankomm

Von Simone Sohn

Der Duisburger MC Falk hat sich in den letzten Jahren in der Battle-Rap Szene bereits einen Namen gemacht. Nun bringt er nach einem langen Schaffensprozess von vier Jahren mit "Ankomm" auch sein erstes Album raus.

Was bisher geschah: Der Duisburger Rapper Falk hat sich in den letzten Jahren in der deutschen Battle-Rap-Szene schon einen Namen gemacht. Wenn man zum Beispiel im Netz nach dem besten deutschen Battle sucht, dann stößt man u.a. auch auf die Begegnung zwischen Onkel Oktomusch & Die Zwetschke vs. Falk & Khacoby von 2017. Seit 2010 hat Falk an den unterschiedlichsten Battles teilgenommen und dabei auch seinen Buddy und Battle-Partner Khacoby kennengelernt, mit dem er mittlerweile auch das Künstler-Kollektiv Team Reiben ins Leben gerufen hat.

In den letzten vier Jahren hat Falk aber auch nebenher an seinem Debüt-Album gearbeitet, das nun das Licht der Welt erblickt. Auf "Ankomm" hat der Rapper alles verarbeitet, was ihm in dieser Zeit passiert ist. Gespickt mit Gastbeiträgen von befreundeten Rappern wie Bambus, Cris Kotzen und Madson und mit Beats von Stiff Scratch, SHNDi, Aesy, Mofy47 und Kretek.

Falk - "Sie sagen"

1LIVE Heimatkult 04.04.2019 01:30 Min. 1LIVE

Beschreibe dich in drei Songtiteln:
"Mama ist stolz" - Sido
"The Man Who Can’t be moved" - The Script
"Rap & Soul"
- Chefket

Was war die erste Reaktion der Eltern auf deine Musik?
Ich hab ehrlich gesagt nicht den winzigsten Hauch einer Ahnung. Ich war ja doch sehr jung als ich angefangen habe Rap zu machen und habe bis dato eigentlich auch keines meiner Hobbies wirklich längere Zeit verfolgt. Deswegen gehe ich von einer Mischung aus Überzeugung und Hoffnung, ich würde das nicht so lange verfolgen, aus.

Wäre diese Band eine TV-Serie, dann auf jeden Fall...
Eine Sitcom für die man ein bisschen braucht, bis man den Vibe gecatcht hat und die von Folge zu Folge besser, interessanter und gehaltvoller wird. Aber auch lustig. Lachilach (aber keine eingespielten Lacher, ok?!).

Nicht gemacht und schwer bereut:
Ich könnte hunderte Dinge aufzählen, die ich gemacht und später bereut habe - z.B. für 20 Mark Stinkbomben zu kaufen - aber wenn ich Dinge nicht gemacht und bereut habe, dann konnte ich daraus immer eine Aufgabe für die Zukunft machen und es im Nachhinein noch gerade biegen oder erledigen. Entschuldigungen sind da das beste Beispiel, denke ich. Es ist wirklich nie zu spät sich zu entschuldigen. Auch nach ganz ganz vielen Jahren nicht.

Wovor mich meine Freunde bisher bewahren konnten:
Schlechte Currywurst zu essen. Ich mache super Currywurst.

Drei letzte Worte vor dem Stromausfall:
Wann endlich Pause?!

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Stand: 19.04.2019, 09:00