Bilder zum Hören: Farbig, bunt und voller Energie

Bilder zum Hören: Farbig, bunt und voller Energie

Am Donnerstagabend (24. Januar 2019) gab es tosenden Applaus in der Kölner Philharmonie beim Konzert aus der Reihe WDR@Philharmonie "Klassik mal anders: Klingende Bilder". Ein junger Musiker wurde gefeiert wie ein Popstar.

Impressionen vom Konzert "Klassik mal anders: Klingende Bilder" in der Kölner Philharmonie am 24.01.2019

Der Saxophonist Łukasz Dyczko kommt an den Ort zurück, wo er 2016 seinen internationalen Durchbruch feierte. Der 21-Jährige gewann in Köln beim Finale des Eurovision Young Musicians den ersten Preis. Das ist so etwas wie der ESC der Klassik.

Der Saxophonist Łukasz Dyczko kommt an den Ort zurück, wo er 2016 seinen internationalen Durchbruch feierte. Der 21-Jährige gewann in Köln beim Finale des Eurovision Young Musicians den ersten Preis. Das ist so etwas wie der ESC der Klassik.

Łukasz Dyczko sagt: "Diesen Moment werde ich in meinem ganzen Leben nicht vergessen." Nun zeigt er in der Kölner Philharmonie, wie gut sich sein Instrument, das Saxophon, mit Klassik verbinden lässt.

Er geht in ein Zwiegespräch mit dem WDR Sinfonieorchester und übernimmt den Solopart in dem Konzert für Saxophon und Orchester des russischen Komponisten Alexander Glasunow.

Es ist Glasunows letztes großes Werk: eine Viertelstunde lang, schwelgerisch-romantisch und von russischen Volksmelodien getragen.

Dirigent Cristian Măcelaru hat sichtlich Spaß an dem Auftritt des jungen Talentes.

Übrigens übernimmt Măcelaru im kommenden Sommer das Amt des Chefdirigenten des WDR Sinfonieorchesters.

Das Publikum ist begeistert und applaudiert minutenlang für Łukasz Dyczko sowie die Musikerinnen und Musiker des WDR Sinfonieorchesters.

Anschließend geht es weiter mit Modest Mussorgskijs weltberühmter Musik "Bilder einer Ausstellung". Das Moderatorenteam Isabel Hecker und Robert Meyer erklären die Geschichte des russische Komponisten.

Mussorgskij beschreibt musikalisch die Gemälde und Zeichnungen seines verstorbenen Freundes Viktor Hartmann.

Mit seiner tiefen, warmen Märchenstimme schlüpft der Schauspieler, Synchron- und Hörspielsprecher Bernd Kuschmann in die Rolle von Mussorgskij und nimmt das Publikum auf eine Reise in das Jahr 1874 mit.

So unterschiedlich, wie die Motive und Themen der Bilder klingen auch die musikalischen Umsetzungen - von fröhlich bis düster.

Viele Schülerinnen und Schüler sitzen im Publikum und lauschen der klassischen Musik.

Beim Meet & Greet nach dem Konzert ist der Andrang groß. Viele Besucherinnen und Besucher wollen ein Autogramm von Łukasz Dyczko.

Es gibt auch die eine oder andere Umarmung. Łukasz Dyczko hat schon eine richtige Fangemeinde.

"Jazz mal anders: Future Writers" ist der nächste Termin aus der Reihe WDR@Philharmonie am Donnerstag, 21. März 2019 mit der WDR Big Band. Unter anderem sind mit dabei: drei Musikerinnen, die weltweit zu den Besten gehören und mit ihrer Musik Zukunft schreiben.

Stand: 25.01.2019, 12:00 Uhr