42 Saxophone auf einer Bühne

42 Saxophone auf einer Bühne

Schülerinnen und Schüler sind am Donnerstag (22.03.2018) gemeinsam mit dem SIGNUM saxophone quartet in der Kölner Philharmonie aufgetreten.

Impressionen vom Konzert "Klassik mal anders - Sax mal!"

Aus der Reihe WDR@Philharmonie macht das Konzert "Klassik mal anders: Sax Mal!" seinem Namen alle Ehre mit einer Weltpremiere: 42 Saxophonistinnen und Saxophonisten treten gemeinsam in der Kölner Philharmonie auf.

Aus der Reihe WDR@Philharmonie macht das Konzert "Klassik mal anders: Sax Mal!" seinem Namen alle Ehre mit einer Weltpremiere: 42 Saxophonistinnen und Saxophonisten treten gemeinsam in der Kölner Philharmonie auf.

Monatelang haben sich Schülerinnen und Schüler aus NRW auf diesen Abend vorbereitet.

Gemeinsam mit dem SIGNUM saxophone quartet spielen die Jugendlichen "Quartet Pour Une Quinte".

Das Stück hat der Schweizer Jazzkomponist François de Ribaupierre extra für dieses Konzert komponiert. "Die Noten sind nicht so schwer - das Zusammenspiel ist das Besondere", sagt Ribaupierre.

Nach dem Auftritt gibt es tosenden Applaus vom Publikum und ein dickes Lob des Komponisten: "Ich bin sehr stolz". Das Experiment ist geglückt.

Die Jugendlichen schauen sich den Rest des Konzertes aus dem Publikum an, die vier Musiker des SIGNUM saxophone quartet setzen das Konzert mit dem WDR Funkhausorchester unter der Leitung von Boian Videnoff fort.

SIGNUM saxophone quartet - das sind Blaž Kemperle am Sopransaxophon, Alan Lužar am Tenorsaxophon, Guerino Bellarosa am Baritonsaxophon und Erik Nestler am Altsaxophon.

 "Wir bringen unsere Energie, unser Temperament auf die Bühne", sagen die vier und schwärmen: "Es gibt diese 'Magic Moments' beim Auftritt."

Diese 'Magic Moments' werden untermalt von Live-Visualisierungen des Hamburger Künstler-Duos Elektropastete.

Bei WDR@Philharmonie gibt es nicht nur Livemusik, das Publikum lernt auch die Mitwirkenden näher kennen. Das Moderatorenteam Isabel Hecker und Robert Meyer interviewt den Dirigenten des Abends: Boian Videnoff.

Der gebürtige Bulgare, Jahrgang 1987, erzählt zum Beispiel, warum er die "Symphonischen Minuten" von Ernst von Dohnányi - die an diesem Abend auf dem Programm stehen - so schätzt.

Boian Videnoff: "Ich persönlich finde schön, dass die "Symphonischen Minuten" so viele unterschiedliche Klangfarben haben."

Nach dem Konzert nehmen sich die Musiker Zeit für Gespräche mit den Fans und geben Autogramme.

Stand: 23.03.2018, 02:00 Uhr