Hobbyimkern gegen das Bienensterben?

20.04.2018, Berlin: Hobbyimker Matthias Krümmel pflegt auf dem Dach vom Gemeinschaftsgarten Himmelbeet in Wedding seine Bienenvölker

Hobbyimkern gegen das Bienensterben?

Ein eigenes Bienenvolk im Garten oder auf dem Balkon beschert eigenen Honig und gibt Bienen ein Zuhause. Können Hobbyimker dabei helfen, das Bienensterben aufhalten?

Als Blütenbestäuber gehören Bienen zu unseren wichtigsten Nutztieren. Mehr als neunzig Prozent aller Blütenpflanzen sind auf den Pollentransfer angewiesen, um Früchte zu tragen. Wie wichtig Bienen für unser Ökosystem sind, unterstreichen auch die Vereinten Nationen: In diesem Jahr haben sie den 20. Mai erstmalig als Weltbienentag ausgerufen.

Während allein in Deutschland mehr als die Hälfte der fast 600 Wildbienenarten als gefährdet gelten, sieht es bei der Honigbiene ganz anders aus. Die Zahl der Völker nimmt seit Jahren wieder zu, weil mehr Menschen das Imkern als Hobby entdeckt haben. In der Stadt sogar mehr noch als auf dem Land.

Doch Experten warnen vor Ökoromantik: Gegen das Bienensterben helfe die Hobby-Imkerei nur bedingt. Außerdem unterschätzten viele den Aufwand, den es kostet, Bienen zu halten. Und auch die Verantwortung.

Autor: Miltiadis Oulios

Redaktion: Valentina Dobrosavljevic

Hobbyimkern gegen das Bienensterben?

WDR 5 Neugier genügt - das Feature | 24.07.2018 | 20:06 Min.

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