Immobilienkonzern Vonovia will mehr bauen

Immobilienkonzern Vonovia will mehr bauen

  • Vonovia stellt Geschäftsbericht 2019 vor
  • Mehr Gewinne aus Mieteinnahmen, mehr Zukäufe im Ausland
  • Zu wenig neue Wohnungen gebaut

Der Immobilienkonzern Vonovia ist der größte in Deutschland und weiter auf Wachstumskurs. So ist es im Geschäftsbericht für 2019 nachzulesen, der am Donnerstag (05.03.2020) vorgestellt wurde. In Zahlen: Zum Bestand zählen fast eine halbe Million Wohnungen im In- und Ausland, die mehr als 53 Milliarden Euro wert sind. Außerdem flossen Mieteinnahmen in Höhe von 2,1 Milliarden Euro in die Bilanz ein.

Platz für 47.000 Wohnungen

Vonovia

Konzern mit Sitz in Bochum

Der Dax-Konzern ist trotzdem hinter seinen selbstgestreckten Zielen geblieben, so Vorstandschef Rolf Buch. Statt der angepeilten 2.500 neuen Wohnungen seien nur 2.100 gebaut worden, vor allem deswegen, weil die Erteilung von Baugenehmigungen zu lange dauere. "Da müssen wir noch eine Schüppe drauflegen." Der Konzern habe Grundstücke für 47.000 Wohnungen, die in boomenden Städten gebaut werden sollen.

Umstrittenes Geschäftsgebaren

Das Bild zeigt eine Kostenabrechnung mit Geldscheinen.

Ärger um Abrechnungen

Der Konzern, der bis zu seiner Umbenennung Deutsche Annington hieß, war in der Vergangenheit immer wieder in die Kritik geraten, unter anderem wegen oft kräftiger Mieterhöhungen. Seit 2018 wird deswegen deutlich weniger Geld in die energetische Sanierung der Wohnungen gesteckt. Außerdem gebe es einen Härtefallmanagement bei Modernisierungen für die Mieter, die sich mit den Kosten schwer tun. Trotzdem ging die Kundenzufriedenheit im Jahr 2019 wieder leicht zurück, heißt es im Geschäftsbericht.

Stand: 05.03.2020, 20:35

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