Mieterbund kritisiert Vonovias Vermietungsgeschäft

Die Firmenzentrale des Immobilienkonzerns Vonovia in Bochum.

Mieterbund kritisiert Vonovias Vermietungsgeschäft

  • Streit über Koppelung von Wohnen und Energiebelieferung
  • Stromverträge von Vonovia laut Mieterbund zu teuer
  • Immobilienkonzern weist Vorwürfe zurück

Mieterschützer haben dem größten deutschen Immobilienkonzern Vonovia vorgeworfen, Wohnungsinteressenten zusammen mit dem Mietvertrag auch gleich weitere Verträge zum Wechsel des Energieanbieters "unterschieben" zu wollen. Neumieter, die den Strom- und Gasbezug der Vonovia nicht wollten, müssten aktiv werden und den entsprechenden Passus im Mietvertrag streichen, teilte der Deutsche Mieterbund am Donnerstag (13.12.2018) mit.

Nach Protesten: Vonovia will weniger modernisieren

WDR 5 Profit - aktuell | 06.12.2018 | 02:56 Min.

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Tarif für Strom über dem Durchschnitt

Der Energieliefervertrag habe eine Mindestvertragslaufzeit von einem Jahr und verlängere sich jeweils ohne Kündigung. Der Tarif für den Strom habe zudem in einem von der Verbraucherzentrale NRW geprüften Fall über dem Durchschnittspreis gelegen.

Stromvertrag laut Vonovia freiwillig

Das Bochumer Unternehmen wies die Vorwürfe zurück. Der Abschluss des Stromvertrages sei für den Mieter freiwillig. Auch gebe es vorab die Möglichkeit zum Preisvergleich. Die angebotenen Preise seien günstiger als der Grundversorgungstarif, hieß es.

Stand: 13.12.2018, 17:01

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