Vapiano schreibt weiter rote Zahlen

Die Restaurantkette Vapiano geht an die Börse

Vapiano schreibt weiter rote Zahlen

  • Jahresabschluss 2018 veröffentlicht
  • Kölner Restaurantkette weiter angeschlagen
  • Mit weltweiter Expansion übernommen
  • Gewinne erst 2021 erwartet

Die angeschlagene Kölner Restaurantkette Vapiano hat am Dienstag (18.06.2019) ihren Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2018 vorgelegt. Bei einem Umsatz von rund 372 Millionen Euro musste das Unternehmen demnach einen Verlust von 101 Millionen Euro hinnehmen.

"Bei Auslandsexpansion etwas verhoben"

Dies lag vor allem an hohen Abschreibungen und höheren Betriebskosten im Zuge der Expansion. Der Schuldenberg wuchs deutlich an. "In der Vergangenheit haben wir uns bei der Auslandsexpansion etwas verhoben", sagte Vorstandschef Cornelius Everke.

Jahresabschluss mehrmals verschoben

Dreimal hatte Vapiano die Publikation ihres Jahresabschlusses zuvor verschoben. Im Mai kam nach zähen Verhandlungen grünes Licht von Geldgebern für ein dringend benötigten 30-Millionen-Euro-Kredit.

2021 wolle man zurück in der Gewinnzone sein. "Das vergangene Jahr war eine Enttäuschung für uns, nun blicken wir aber nach vorne - die Finanzierung ist bis 2022 gesichert", so Everke.

Mehr als 80 Restaurants allein in Deutschland

Die Firma war 2017 an die Börse gegangen und forcierte danach eine globale Expansion - sogar in Australien und China ist der markante rote Schriftzug inzwischen zu sehen. In 33 Ländern gibt es 231 Vapiano-Restaurants, davon 81 in Deutschland (Stand Ende 2018).

Stand: 18.06.2019, 11:52

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