Start-up Onefid: Was bisher geschah (2017)

Eine Frau probiert verschiedene Schuhpaare an

Start-up Onefid: Was bisher geschah (2017)

Maßschuhe auf Basis von digitalen Fußdaten - das ist die Idee des Kölner Gründers Timo Marks. Nach einer Insolvenz im Frühjahr wagt er nun den Neustart.

Mai 2017

Die Schuhleister GmbH bezieht ein neues Büro im Kölner Norden. Die Gründer Timo Marks, Joshua Meskemper und Dominik Gräßle haben bereits ein halbes Dutzend Mitarbeiter und 15 Schuhproduzenten als Partner. In deren Auftrag druckt das Start-up Leisten. Einen ersten 3D-Drucker hat das Unternehmen bereits, rund 20 weitere sollen in den nächsten Wochen folgen.

Juni 2017

Um schneller wachsen zu können, will das Start-up eine Investitionsrunde abschließen. Die Verhandlungen mit Investoren laufen. Zudem testen die Gründer ihr Verfahren an neuen Schuharten wie Flip-Flops und Sportschuhen.

Juli 2017

Um im Sportsegment bekannter zu werden, stellen die Gründer ihre Idee beim Reitsportturnier Chio in Aachen vor. Besucher können dort ihre Füße scannen lassen und dann auf Basis ihrer Fußdaten passgenaue Schuhe bestellen. Teils liefert die Schuhleister GmbH dabei nur die Daten und die Schuhe werden von etablierten Herstellern gefertigt. Teils lässt das Start-up auch selbst fertigen.

August 2017

Um künftig mehr Schuhe fertigen zu können, baut Gründer Timo Marks die Produktion weiter aus. Bisher hat das Unternehmen vor allem in Ungarn fertigen lassen; nun sollen weitere Standorte in Portugal, Italien und der Türkei dazukommen. Die Suche nach zuverlässigen Partner ist aufwändig.

September 2017

Die Gründer richten ihre Unternehmung strategisch neu aus und wollen sich doch lieber aufs Digitale konzentrieren. Sie lassen nun nicht mehr selbst Schuhe fertigen, sondern wandeln hauptsächlich die Fußdaten in Produktionsdaten um und verkaufen diese.

Oktober 2017

Gründer Timo Marks verhandelt immer noch mit Investoren. Die Gespräche ziehen sich – während die Konkurrenz nicht wartet. Startups aus den USA und europäischen Nachbarländern tüfteln bereits an ähnlichen Entwicklungen.

November 2017

Die Schuhleister GmbH sucht weiter nach ihrem finalen Geschäftsmodell. „Wir haben in diesem Jahr viel darüber reflektiert, welche Kompetenzen uns auszeichnen und wie wir uns damit künftig im Markt positionieren können", sagt Marks. Er plant eine neue Onlineplattform.

Dezember 2017

Die Pläne nehmen Form an. Das neue Onlineportal soll sich direkt an Endkunden richten. Geplant ist, dass Kunden ihre Füße einmalig bei einem Schuhleister-Partner – etwa einem Orthopäden – vermessen lassen und die Daten auf dem Portal speichern. Dann sollen sie auf der Plattform maßgefertigte Schuhe verschiedener Hersteller bestellen können.

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Stand: 03.06.2019, 13:40

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