Start-up Frogsewer: Was bisher geschah (2017)

Ein Mann mit Glatze und runden Brillengläsern sitzt an einem Tisch mit Nähmaschine

Start-up Frogsewer: Was bisher geschah (2017)

Im Mai 2017 ging Feddo Loers mit seiner Reparaturwerkstatt für historische Nähmaschinen in Krefeld an den Start. Lesen Sie hier, wie sich die Geschäftsidee seitdem entwickelt hat.

Mai 2017
Feddo Loers Gründerdasein beginnt mit einem Rückschlag. Sein angemieteter Laden hat einen Wasserschaden, sodass der Gründer spontan umziehen muss. Der neue Laden ist mit nur 40 Quadratmetern allerdings zu klein für Loers angedachtes Ladenkonzept. Es gibt weder Platz für seine Maschinenausstellung noch für die Nähkurse, die er anbieten wollte.

Juni 2017
Loer beschließt, erneut umzuziehen und mietet in Krefeld-Uerdingen einen insgesamt 230 Quadratmeter großen Laden an. Abgesehen von mehr Platz bieten ihm das einen weiteren Vorteil: „Krefeld ist etwas gehobener als Duisburg und bietet uns beste Voraussetzungen, um unser Geschäft weiterzuentwickeln.“ Schon im September soll der Laden eröffnen.

Juli 2017
Im neuen Laden gibt es viel zu tun: Der Boden muss neu gemacht werden, die Wände brauchen neuen Anstrich, Einrichtung muss her. Und das alles, während Loers Hauptjob bei der Stadt und das alte Geschäft in Duisburg weiterlaufen. Der Gründer investiert viele Wochenenden und Feierabende.

August 2017
Der neue Laden ist fast fertig. Loer hat dort eine Nähmaschinen-Ausstellung mit rund 150 historischen Maschinen eingerichtet. Zudem soll es Nähkurse geben und ein Nähcafé, in dem Kunden an Spezialmaschinen arbeiten können.

September 2017
Anfang des Monats hat Loer sein zweites Geschäft eröffnet. Mit dem Andrang bei der Eröffnung ist er zufrieden: Rund 250 Kunde haben an jenem Tag seinen Laden besucht, schätzt er. Auch die Kurse sind angelaufen.

Oktober 2017
Loer will seinen alten Standort in Duisburg-Rheinhausen schließen. Zwei Standorte zu betreiben, ist zu aufwändig. Vor allem da die Vorbereitungen auf die Weihnachtsmarkt-Saison anstehen. Loer will auf mehreren Weihnachtsmärkten historische Maschinen ausstellen, um in Krefeld bekannter zu werden.

November 2017
Loer repariert inzwischen etwa zehn bis 20 Maschinen pro Monat. Die Nähkurse laufen dagegen nicht so gut wie erhofft. Wenn schlechtes Wetter ist oder eine Erkältungswelle umgeht, müssen die Kurse häufig ausfallen, weil zu wenig Teilnehmer kommen. Um flexibler zu werden, führt Loer ein neues Kurssystem ein: Statt festen Kursblöcken gibt es nun fortlaufende Kurse, die Kunden mit einer Stempelkarte besuchen können.

Dezember 2017
Loer hat sich entschieden, auch privat von Duisburg nach Krefeld zu ziehen, um näher am Laden zu sein. Im ganzen Jahr hat er keinen längeren Urlaub gemacht. Sein persönliches Fazit: Auf sich selbst und seine eigene Arbeitskraft könne er sich am besten verlassen. Er hofft, dass 2018 mehr Alltag einkehrt.

Zurück zur Übersicht

Stand: 03.06.2019, 13:40

Aktuelle TV-Sendungen