Start-up Dulks: Was bisher geschah (2017)

Zwei Männer spazieren über einen Acker

Start-up Dulks: Was bisher geschah (2017)

Im Mai 2017 ging das junge Düsseldorfer Unternehmen Dulks an den Start. Lesen Sie hier, wie sich die Geschäftsidee von Gründer André Dülks seitdem entwickelt hat.

Mai 2017
Die Dulks GmbH steht noch am Anfang. Von André Dülks‘ Hacke existiert bisher nur ein Prototyp. Immer wieder fahren Dülks und sein Mitgründer Franz Wieck daher aufs Feld, testen verschiedene Funktionen der Hacke und verbessern die Bauweise. Zu den Messen im Sommer soll ihre Hacke vorzeigbar sein.

Juni 2017
Die Gründer stellen bei einem Landwirtschaftstreffen in Soest ihre Hacke erstmals potentiellen Kunden vor. Viele Bauern sind neugierig – halten sich aber mit Bestellungen zurück. Die Hacke ist noch nicht ausgereift.

Juli 2017
Zurück an der Werkbank: Nachdem die Gründer bei mehreren Landwirtschaftstreffen Feedback eingeholt haben, überarbeiten sie die Hacke. Aber wie schaffen sie es, dass ihr Gerät noch gleichmäßiger übers Feld rattert? Und für welche Feldfrüchte soll es überhaupt geeignet sein? Es gilt, grundsätzliche Fragen zu klären.

August 2017
Die Jungunternehmer machen sich über ihre Finanzierung Gedanken. Das Gründerstipendium, mit dem sie derzeit ihren Lebensunterhalt finanzieren, läuft Ende November aus. Da es bisher keinen passenden Investor gibt, denkt der Gründer über Crowdfunding oder einen KfW-Kredit nach.

September 2017
Das Start-up ist in seiner schwierigsten Phase. Jede Menge Arbeit in einem so kleinen Team – das birgt Konfliktpotential. Dulks-Mitgründer Franz Wieck entschließt sich, das Unternehmen zu verlassen. Für Dülks eine traurige Entscheidung. Gemeinsam mit Johann Labs, ehemaliger Praktikant bei dem Start-up, macht er trotzdem weiter.

Oktober 2017
Dülks und Labs führen viele Strategiegespräche. Sie beschließen, sich stärker zu fokussieren. Ihre Hacke soll sich zunächst vor allem für Möhren und Rucola eignen. Später sollen weitere Feldfrüchte dazu kommen. Die Gründer nutzen jede freie Minute für die weitere Entwicklung.

November 2017
Für die Gründer wird es ernst: Ende des Monats läuft ihr Gründerstipendium aus. Dülks hat daher nun einen Kredit innerhalb seiner Familie aufgenommen. Zudem hat das Start-up einen Stand bei der Landwirtschaftsmesse Agritechnica gebucht, einem wichtigen Verkaufstreffen der Branche. Dort will sich Dülks Aufträge für die Feldsaison im kommenden Jahr sichern.

Dezember 2017
Die Agritechnica war für die Gründer ein Erfolg. Von fünf Käufern haben sie feste Zusagen, mit weiteren sind sie im Gespräch. Zum Jahresende zieht André Dülks trotz der Durststrecke im Herbst ein positives Fazit: "Anfangs war unsere Planung zu optimistisch. Inzwischen haben wir aber deutlich mehr Expertise und viel klarere Ziele."

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Stand: 03.06.2019, 11:06

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