Solarworld stellt Produktion ein

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Solarworld stellt Produktion ein

  • Letztes Solarworld-Werk in Freiberg schließt
  • Zentrale in Bonn wird geräumt
  • Zweite Insolvenz im März diesen Jahres

Deutschlands einst größter Solarzellen-Hersteller Solarworld hat nach der zweiten Insolvenz innerhalb weniger Monate die Produktion komplett eingestellt. Auch im sächsischen Freiberg werden keine Solarmodule mehr gefertigt, sagte ein Sprecher von Insolvenzverwalter Christoph Niering am Donnerstag (13.09.2018).

Verhandlungen mit Investor

Für die rund 150 Mitarbeiter in Freiberg gebe es allerdings noch Hoffnung. "Wir verhandeln mit einem Investor", sagte Rechtsanwalt André Dobiey. "Er hat Interesse, die Produktion fortzuführen und würde auch die Mitarbeiter weiterbeschäftigen." Die Zentrale in Bonn werde aber geräumt.

Billigere Konkurrenz aus China

Solarworld hatte im Mai vergangenen Jahres unter dem Druck der billigeren Konkurrenz aus China zum ersten Mal Insolvenz angemeldet. Zu diesem Zeitpunkt arbeiteten gut 3.000 Menschen in dem Unternehmen. Nach einem Neustart im August 2017 ging das Unternehmen im März 2018 erneut pleite.

Stand: 13.09.2018, 09:23

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