Volle Auftragsbücher bei Rheinmetall

Der Unternehmenssitz der Rheinmetall AG. Rheinmetall

Volle Auftragsbücher bei Rheinmetall

  • Ordereingang für Militärgüter fast verdoppelt
  • Nachholbedarf bei der Ausrüstung der Bundeswehr
  • Umsatz sinkt wegen Währungseffekten

Dank höherer Militärbudgets weltweit hat der Rüstungskonzern Rheinmetall volle Auftragsbücher. Der Ordereingang für Panzer, Munition und andere militärische Güter habe sich in den ersten ersten drei Quartalen 2018 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf rund 4,5 Milliarden Euro fast verdoppelt, teilte Rheinmetall am Donnerstag (08.11.2018) in Düsseldorf mit.

Militärischer Modernisierungsbedarf

"Wir profitieren bei Defence (Verteidigung) vom wachsenden Nachholbedarf bei der Ausrüstung der Bundeswehr und vom militärischen Modernisierungsbedarf in vielen Ländern weltweit", sagte Konzernchef Armin Papperger.

Sinkender Umsatz

Rundum positiv läuft das Geschäft dennoch nicht - der Umsatz in dem Zeitraum sank in der Rüstungssparte sogar um 2,9 Prozent auf 1,97 Milliarden Euro. Das Minus lag aber zum Großteil an negativen Währungseffekten.

Rheinmetall ist neben der Militärsparte auch noch als Autozulieferer tätig. Hier kletterten die Umsätze in den ersten neun Monaten 2018 den Angaben zufolge um 2,3 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro.

Stand: 08.11.2018, 10:27

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