Nachfrage nach Militärgütern: Rheinmetall verdient deutlich mehr

Der Unternehmenssitz der Rheinmetall AG. Rheinmetall

Nachfrage nach Militärgütern: Rheinmetall verdient deutlich mehr

  • Rheinmetall verzeichnet deutliches Umsatzplus
  • Volle Auftragsbücher in der Militärsparte
  • Autozuliefer-Geschäft zieht leicht an

Der Düsseldorfer Rüstungskonzern Rheinmetall hat im vergangenen Jahr deutlich mehr verdient als 2017. Maßgeblich verantwortlich war der steigende Umsatz in der Militärsparte, der 2018 um 6,1 Prozent auf 3,22 Milliarden Euro stieg, wie Rheinmetall am Freitag (01.03.2019) mitteilte. Der Betriebsgewinn (Ebit) in diesem Bereich ging sogar um fast 50 Prozent auf 254 Millionen Euro in die Höhe.

Steigende Nachfrage nach neuen Militärgütern

Konzernchef Armin Papperger begründete die guten Zahlen mit der steigenden Nachfrage von Streitkräften nach neuen Militärgütern. Rheinmetall stellt Kanonen für Panzer - etwa für den Leopard - und Artillerie sowie Munition und andere Waffentechnik her.

Stopp von Rüstungsexporten: "Wenn nicht jetzt, wann dann?"

WDR 5 Morgenecho - Interview 26.02.2019 06:37 Min. Verfügbar bis 25.02.2020 WDR 5

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Neben seiner Zentrale in Düsseldorf hat der Konzern mit seinen rund 24.000 Mitarbeitern weltweit 117 Werke und andere Standorte, etwa in Südafrika und Australien. Zweites Standbein des Konzerns ist das Autozulieferer-Geschäft, das leicht anzog. Insgesamt kletterte der Konzernumsatz um 4,3 Prozent auf 6,15 Milliarden Euro.

Stand: 01.03.2019, 09:15

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