Was man beim Pakete-Verschicken beachten sollte

Paketbote schiebt Karren mit Paketen an Lieferwagen vorbei.

Was man beim Pakete-Verschicken beachten sollte

Wegen der Kontaktbeschränkungen werden in diesem Jahr zu Weihnachten besonders viele Pakete verschickt. Deswegen lautet die Devise: Die Geschenkpakete möglichst frühzeitig aufgeben.

Pakete richtig aufgeben

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Weihnachtspakete sicher aufzugeben. Man kann sie entweder in einem Paketshop persönlich abgeben oder bei einer Filiale der Deutschen Post und teils auch kontaktlos in einer Packstation. Noch komfortabler ist es, die Pakete von einem Paketboten zu Hause abholen zu lassen – das ist bei vielen Dienstleistern gegen Aufpreis möglich.

Wer die Möglichkeit hat, kann den nötigen Paketschein online erstellen und zu Hause ausdrucken. Eine Alternative ist, den Paketschein über einen QR-Code anzufordern. Der Code wird anschließend im Paketshop eingescannt und der Schein dort ausgedruckt. Die traditionelle Variante, den Paketschein im Shop oder in einer Filiale auszufüllen, ist natürlich auch weiterhin möglich.

Pakete richtig verpacken

Der Bundesverband Paket- und Expresslogistik (BIEK) rät, die Weihnachtsgeschenke möglichst in einer stabilen Verpackung zu verpacken. Der Versandkarton sollte intakte Laschen haben. Zerbrechliche Geschenke, wie Schokoladen-Weihnachtsmänner, am besten in Luftkissenmaterial einwickeln und das Paket mit der Aufschrift "Vorsicht zerbrechlich" versehen. Damit Geschenke in bereits gebrauchten Kartons nicht falsche Wege nehmen, sollten alle alten Adressen und verwendeten Barcodes entfernt werden.

Wichtig: Nur das Geschenk sollte geschmückt sein und nicht der Verpackungskarton, denn Schleifen und sonstige Deko können sich sonst in der automatischen Sortieranlagen beim Paketdienst verheddern.

Pakete rechtzeitig versenden

Wer in der Vorweihnachtszeit auf Nummer sicher gehen will, sollte seine Pakete bis zum 15. Dezember aufgeben, jedoch spätestens bis zum 21. Dezember. Das empfiehlt der Bundesverband der Paketdienste.

Einzelne Paketdienste stellen auch rechtzeitig zu, wenn die Pakete noch knapper vor Weihnachten aufgegeben werden. Per Express-Versand ist das – je nach Paketdienst – innerhalb Deutschlands sogar noch bis zum 23. Dezember möglich. Die Dienste haben teils unterschiedliche Fristen.

Bei den meisten Paketdienstleistern ist es möglich, seine Pakete online nachzuverfolgen. Besonders bei teuren Geschenke sollte man jedoch auch die Haftungssumme prüfen.

Stand: 07.12.2020, 18:10

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