Oetker-Jahresbilanz 2018: Umsatz deutlich gesunken

Ein Schild vor der Dr. Oetker-Firmenzentrale in Bielefeld.

Oetker-Jahresbilanz 2018: Umsatz deutlich gesunken

  • Oetker-Gruppe legt Geschäftsbilanz vor
  • Umsatz auf 7,1 Milliarden Euro gesunken
  • Grund: Verkauf der Reederei Hamburg Süd

Die Dr. Oetker-Gruppe hat am Dienstag (18.06.2019) Bilanz des vergangenen Geschäftsjahres gezogen. Trotz deutlich sinkender Umsätze blickt der Bielefelder Nahrungsmittelhersteller positiv zurück. Die Oetker-Gruppe bezeichnet das Geschäftsjahr 2018 als "ordentlich".

Umsatzeinbruch wegen Reederei-Verkauf

Der Umsatz sei auf 7,1 Milliarden Euro gesunken. 2017 hatte er noch bei rund 11,6 Milliarden Euro gelegen. Ein starker Einbruch, den der Konzern auf den Verkauf der Reederei Hamburg Süd zurückführt. Sie gehörte 80 Jahre lang der Oetker-Gruppe aus Bielefeld.

Oetker hat im vergangenen Jahr mehrere Lebensmittelproduzenten in Tschechien, Südafrika, Ägypten und Amerika gekauft. Vor allem in Amerika seien die Umsätze dadurch gewachsen. Wegen des heißen Sommers habe sich auch der Getränkeabsatz bei den Bier- und Limonademarken gut entwickelt.

Zahlen zum Gewinn hat Oetker noch nie veröffentlicht. Das muss Oetker aber auch nicht, weil das Unternehmen eine sogenannte Kommanditgesellschaft ist. 

Für das Jahr 2019 erwartet Oetker ein "vernünftiges Wachstum."

Stand: 18.06.2019, 11:08

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