Lanxess kauft brasilianischen Biozid-Hersteller

Ein Schild mit dem Logo von Lanxess steht vor dem Unternehmenssitz

Lanxess kauft brasilianischen Biozid-Hersteller

  • Lanxess sichert sich brasilianisches Unternehmen Ipel
  • Spezialisiert auf Farben- und Lackindustrie
  • Familienbetrieb macht Umsatz im zweistelligen Millionenbereich

Der Chemiekonzern Lanxess hat seine Position auf dem südamerikanischen Markt gestärkt. Man habe eine Vereinbarung zur Übernahme des brasilianischen Biozid-Herstellers Ipel unterschrieben, teilte das Kölner Unternehmen am Montag (02.12.2019) mit.

Spezialchemikalien für Farben- und Lackindustrie

Mit der Zustimmung der Kartellbehörden werde im ersten Quartal 2020 gerechnet. Das Kürzel Ipel steht für "Itibanyl Produtos Especiais Ltda". Das Familienunternehmen aus dem Umland von Sao Paulo kommt mit rund 100 Mitarbeitern auf einen Jahresumsatz im zweistelligen Millionenbereich. Es verkauft vor allem Biozide und Spezialchemikalien für die Farben- und Lackindustrie.

Der Kaufpreis ist nicht bekannt. Für den Kölner Konzern mit seinen weltweit 15.500 Mitarbeitern ist Ipel nur ein kleiner Zukauf. Biozide sind Substanzen und Produkte, die Schädlinge, aber auch Algen, Pilze oder Bakterien töten. Rattengift ist das bekannteste Biozid. Auch Holzschutzmittel und Mückenspray gelten als Biozide.

Stand: 02.12.2019, 14:00

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