Vorwurf Insiderhandel: Metro-Mitarbeiter beurlaubt

Durchsuchung der Metro-Zentrale

Vorwurf Insiderhandel: Metro-Mitarbeiter beurlaubt

  • Ermittlungen wegen Insiderhandels bei der Metro
  • Ein Metro-Beschäftigter beurlaubt
  • Verdacht des Insiderhandles richtet sich gegen Vorstände

Ein Metro-Beschäftigter in nicht leitender Funktion sei bis zur Aufklärung des Vorwurfs bei voller Bezahlung freigestellt worden, sagte ein Unternehmenssprecher am Mittwoch (06.12.2017). Es gelte auch in diesem Fall uneingeschränkt die Unschuldsvermutung, erklärte er weiter.

Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf ermittelt gegen den Konzern wegen Insiderhandels und dem Vorwurf, über Aufspaltungspläne nicht rechtzeitig informiert zu haben. Das Metro-Management hatte die Aufteilung Ende März 2016 angekündigt, im vergangenen Sommer wurde der Konzern dann in die Holding Ceconomy um Media-Saturn sowie einen Lebensmittelhändler um die Großmärkte und die Supermarktkette Real aufgeteilt.

Vorwürfe richten sich gegen Vorstände

Die Vorwürfe der Marktmanipulation richten sich gegen den alten fünfköpfigen Metro-Vorstand um den jetzigen Metro-Chef Olaf Koch und den Chef der Media-Saturn-Muttergesellschaft Ceconomy, Pieter Haas. Metro und Ceconomy haben die Vorwürfe zurückgewiesen.

Stand: 06.12.2017, 12:42