Immobilien-Preise steigen - auch auf dem Land

Ein kleines Modellhaus steht auf mehreren Geldscheinen

Immobilien-Preise steigen - auch auf dem Land

Von Wolfgang Otto

  • Häuser und Wohnungen immer teurer
  • Plus von 7 Prozent in 2018
  • Auch ländliche Gebiete betroffen

Die Immobilien-Preise sind im vergangenen Jahr noch stärker gestiegen als 2017. Nach dem neuen Wohn-Atlas, den die Postbank jedes Jahr erstellt, lag der Preisauftrieb bei Immobilien deutschlandweit um gut 7 Prozent über dem allgemeinen Preisanstieg aller Güter und Dienstleistungen. Das teilte das Unternehmen am Montag (11.03.2019) mit.

Flucht ins Umland

Auch in NRW stiegen die Kaufpreise - sogar in abgelegenen Regionen. In den bisher schon teuren Städten Münster, Düsseldorf, Köln und Bonn legten die Quadratmeter-Preise demnach erneut ordentlich zu: um 7 bis 10 Prozent. Inzwischen erfasse der Immobilien-Boom auch eher ländliche Gebiete. Immer mehr Käufer weichen demnach immer weiter ins Umland aus.

Hohe Preisaufschläge von 11 bis 12 Prozent gab es demnach im Rheinisch-Bergischen Kreis und im Kreis Euskirchen. Über dem Schnitt von 7 Prozent lagen auch der Kreis Coesfeld und der Rhein-Erft-Kreis. Am stärksten legten die Preise in den Städten Solingen und Paderborn zu. Hier gab es Steigerungsraten von 15 und 12 Prozent. Nur im Landkreis Höxter sanken die Immobilienpreise: um 2,5 Prozent.

Eigenheim - ein unbezahlbarer Traum?

WDR 5 Tagesgespräch 26.02.2019 45:13 Min. Verfügbar bis 26.02.2020 WDR 5

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Stand: 11.03.2019, 09:00

Kommentare zum Thema

3 Kommentare

  • 3 Johannes 11.03.2019, 16:38 Uhr

    Folge der Nullzinspolitik und Flutung der Märkte mit Euros aus dem Hause Draghi zur Entschuldung der Südländer auf Kosten der Nordländer. Nunmehr sucht sich das Geld andere (vermeintlich bessere) Anlagemöglichkeiten.

  • 2 Olaf 11.03.2019, 16:20 Uhr

    Ist doch klar. Wir haben über 2 Millionen Menschen in das Land gelassen. Mal ganz sachlich betrachtet. In Dortmund hat der Spar- und Sparverein vor 2015 noch genügend bezahlbare Wohnungen gehabt, gibt es jetzt nur per Weitervererbung eine Wohnung. Das alles treibt die Preise in die Höhe. Danke Mama Merkel.

  • 1 xxx 11.03.2019, 13:45 Uhr

    Hallo, Unangemessene Preissteigerung doch wohl schon leider ein alter Hut! Aber solange weiterhin u.a. an ausländische Investoren (u.a. Oligarchen , Scheichs ...) von den Alt-Eigentümern (aus Geld-Gier) verkauft wird, wird es keinen Stopp geben.

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